Kinderanästhesie-Talk

Kinderanästhesie-Talk

Armin und Gordon

Transkript

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00:00:36: Hallo, Leute!

00:00:37: Heute ist Tag der Deutschen Einheit.

00:00:40: Und auch Armin und Gordon sind wieder vereint.

00:00:43: Heute geht es für große Leute um kleine Probleme... Was macht man wenn ein Kind plötzlich auf einer erwachsenen Intensivstation aufgenommen werden muss?

00:00:53: Aber zum Glück kleben heute Armin & Gordon diese Fragen.

00:00:59: Viel Spaß bei der neuen Folge des Kinderanästhesie Talks Amin und Gordon.

00:01:09: Hallo, herzlich willkommen

00:01:10: zum Kinder-Anästhesie Talk Podcast mit Amin & Gordon!

00:01:14: Hallo Gordon!

00:01:15: – Hallo

00:01:16: Amin, schön dich mal wiederzusehen.

00:01:18: Ja heute ist der dritte Oktober der Tag der Deutschen Einheit und doch wir sind wieder vereint nach so langer Abstinenz?

00:01:25: Das war wirklich eine lange Zeit.

00:01:26: aber mein Gott das Leben life is what's happening while you're busy making plans nicht wahr?

00:01:32: Boah das war jetzt ganz schön viel französisch aber ich glaube ich weiß was du gesagt hast.

00:01:35: Unsere letzte Folge ist, glaube ich im Juni veröffentlicht worden.

00:01:38: Das heißt wir haben in Mai etwa aufgenommen und jetzt ist es Oktober bzw.

00:01:42: September.

00:01:43: Meine Güte!

00:01:44: Wie bei Wer wird Millionär?

00:01:47: Da hat man auch eine Sommerpause die ein bisschen länger ist.

00:01:48: Und dann freut man sich wieder so richtig drauf dass die Abende wieder länger werden und es früher dunkel wird das man sich schön auf die Couch kuscheln kann.

00:01:55: und wer will Millionär gucken kann oder eben den Kinder an das sie talk hören können.

00:02:00: Richtig Und weil wir so lange nicht mehr präsent fahren möchten, möchten wir uns kurz noch mal vorstellen.

00:02:06: Gordon!

00:02:07: Wer bist du eigentlich?

00:02:09: Ja, Gordon Fink ist mein Name.

00:02:11: Ich bin Co-Host des Kinder Anesthesi Talks an Armin's Seite.

00:02:16: ich bin Kinder Anesisi Oberarzt im Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bould in Hannover Bin leidenschaftlicher Notfallmediziner und mache diesen Podcast mit Armin wo es um alle Themen der Kinder Annesisi geht und noch viel mehr jetzt schon im vierten Jahr.

00:02:35: Wahnsinn, das klingt voll lange!

00:02:37: Und ich bin Armin Soblewski und Facharzt für Anesthesiologie, Intensivmediziner und Notfallmedizinam.

00:02:43: Ich arbeite am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel und ja, bin einfach froh dass wir uns gefunden haben in unserer Berliner Zeit... Das ist schon lange her aber Das war eine wichtige Zeit offensichtlich denn sonst gäbe es diesen podcast gar nicht.

00:03:00: Sie

00:03:00: hat uns geprägt und sie hat uns irgendwie eineinander geschweißt, nicht wahr?

00:03:04: Genau!

00:03:05: Und dass wir ein gutes Match sind, hat uns auch Pia geschrieben beziehungsweise generell Rückmeldungen von euch... ...und hier ganz besonders wollen wir eine Rückmellung vom Pia rausnehmen weil die so nett waren

00:03:16: Einmal weil sie nett war und zweitens, weil wir sie nicht anders erreichen können.

00:03:19: Denn sie hat uns über PottyG geschrieben.

00:03:21: da können wir nicht antworten deshalb müssen wir über den Podcast.

00:03:24: antwortet.

00:03:25: also Pierre erst mal vielen lieben Dank dass du unsere Stimmen angenehm findest und das als wertvolle Bildungszeit verbuchst.

00:03:33: Und du hast uns gefragt ab welchem Alter und Gewicht defibrilliert werden darf mit welcher Energie.

00:03:40: Also ich glaube, das kann man ganz schnell beantworten.

00:03:43: Defibrilliert darf jedes Lebewesen werden, dass defibrillert werden muss und bei Kindern wählen wir eine Energie für die Defibrilation von vier Joule pro Kilo im Körpergewicht.

00:03:55: Wenn wir dann entsprechend das Ergebnis nicht einstellen können am Defi, dann runden wir auf.

00:04:00: also zum Beispiel einen fünfzehnkilo schweres Kind wird mit sechzig Joule defibrilliert und das ist bei den meisten nicht einzustellen, die nächste Stufe ist seventy-fünf also willst du seventy-five.

00:04:13: Und wenn dich defibrilliert werden muss sondern nur kardiowertiert Armin jetzt kommst

00:04:17: Du?

00:04:17: Ja ja dann Gordon muss man natürlich ein Jewel pro Kilogramm Körpergewicht nehmen.

00:04:21: beim ersten Versuch und sollte dieser Versuch frustran sein kann man auf zwei Jewels pro Kilgramm Körper Gewicht die Stromstärke erhöhen.

00:04:29: Lieber Vier ich hoffe wir haben deine Frage zu deiner Zufriedenheit beantwortet Und wir schicken dir auch viele liebe Grüße nach München.

00:04:42: Ja, ich war...

00:04:59: Ich wollte den Bahnticket buchen.

00:05:01: Aber die Bahn... Ich konnte im Pulldown-Menü Trier nicht auswählen.

00:05:04: Also das war mein Problem!

00:05:06: Das hast du schön umschrieben aber ich glaube wirklich jeder Zweite der dort war hatte ein bisschen Probleme dahin zu kommen und hat sich gewundert wie weit das eigentlich entfernt ist.

00:05:13: Und ich kenne auch Geschichten von Leuten die erst, ich weiß nicht, um zwei Uhr Nacht angekommen sind oder noch viel später also auf dem Weg nach Hause dann.

00:05:20: Anyway, aber Trier war sehr schön es war sehr heiß, waren ja der ersten richtig richtig heißen Tage.

00:05:27: Themen vorgestellt aus den Arbeitsgruppen.

00:05:30: Zum Beispiel die Leitlinie des pediatrischen Deliers wurde noch mal von Jan Klages vorgestellt, ihr wart natürlich schon vorher informiert weil ihr unseren Podcast gehört habt.

00:05:40: es wird gerade an der Osas-Leitlinien gearbeitet von Christoph Iberius aus Stuttgart über Regionallands.

00:05:46: sie wurde was berichtet.

00:05:47: da wird auch etwas gezaubert und das sind wir auch an den Referenten dran dass wir natürlich die zuerst in unserem podcast bekommen.

00:05:56: Außer Notfallmedizin wurde berichtet und über die Atemwegssicherung bei Kindern.

00:06:03: Da bist du ja auch mit am Wort!

00:06:04: Du meinst, die Einleitung nicht an der Kinder?

00:06:08: Richtig!

00:06:08: Er ist relativ ginge.

00:06:09: Da

00:06:10: habe ich auch mit dem Wort da noch ein bisschen Arbeit vor uns.

00:06:13: Wir müssen das Ganze noch ein wenig ausweiten und auf noch evidentere Füße stellen.

00:06:19: Morgen ist er die nächste Video-Arbeitstagung.

00:06:22: Ich kann leider nicht teilnehmen was ich arbeiten muss... Aber ja, irgendwie wird auch mir noch ein bisschen arbeiten.

00:06:27: In den Shows vor allem, weil ich bin ziemlich sicher.

00:06:30: Ja das sind aber die Hot Topics, die vorgestellt wurden dann könnt ihr euch schon vorstellen welche nächsten Themen wir hier abarbeiten werden.

00:06:36: Okay, dann weitere Themen waren eben noch tatsächlich Präoperative Angst bei Kindern eine emotionale Diskussion auf der Bühne und mit dem Publikum... Mit dir?

00:06:45: ...mit mir tatsächlich war auch dabei.

00:06:47: Das war echt toll!

00:06:48: Weil man merkt dass dieses Thema wirklich wirklich viele wie soll man sagen

00:06:54: Großinteressentenkreis erreicht wahrscheinlich.

00:06:56: Eine Doktorandin hat das sehr schön von mir gesagt, jeder hat was dazu zu sagen in alle Richtungen und das ist das Spannende an diesem Thema und so war es auch dort in Trier.

00:07:06: Ja dann gab's noch natürlich ein paar berufspolitische Themen.

00:07:09: Es geht um den Kompetenzerwerb in der Kinderanästhesie wie wir da das Gewerkstellen können dass viele Leute gut ausgebildet werden in einer Kinderanänzhesie trotz wenig Kinder-Anästhisologie ... in die in Deutschland betrieben wird, also rechnerisch ist das gar nicht mal so viel.

00:07:24: Und da fragt man sich natürlich schon wie kriegen wir es hin einen Facharzt ... ... kinderadnistisologisch kompetent auszubilden?

00:07:30: Das wäre ja fast schon jetzt ein guter Zeitpunkt um über das Fellowship Kinderadnistsie zu sprechen oder?

00:07:35: Das merken wir uns mal, das machen wir dann am Ende im Ausblick!

00:07:39: Okay, dann bleibt dran und ihr werdet im Aus Blick ein bisschen was... ...über das Fellowshop-Programm Kinderadnostisie in Deutschland erfahren

00:07:46: Und Last but not least wurden noch ein paar schöne kinderanästhesiologische Forschungsprojekte vorgestellt und so viel sei mal verraten.

00:07:53: Die nächste Wackertagung findet in Köln statt, im Jahr zwei

00:07:58: tausend sieben zwanzig.

00:07:59: Direkt neben Bonn?

00:07:59: Ich meine war da nicht gerade die letzte in Bonn.

00:08:01: das ist ja doch sehr sehr westdeutschlandslastig oder traurbar sich jetzt nicht mehr in ostdeutsche Tagungen abzuhalten.

00:08:08: wenn das ein Appell sein soll ... sich zu bewerben, dann gerne.

00:08:12: Ich vergerne nach Leipzig, nach Dresden...

00:08:14: Leipzig war toll!

00:08:15: Immer die Absat, also die Berlin-Brandenburgischen Anästhesietage da in Leipzi sind total tolle Location.

00:08:23: Da waren wir auch schon mal eingeladen ganz am Anfang unserer Kinderanziehthorkehre ja.

00:08:26: Ein der ersten Auftritte,

00:08:27: die wir hatten noch.

00:08:28: Richtig

00:08:29: das war richtig schön dort.

00:08:30: Ja wenn

00:08:32: man gespannt wo es die nächsten Wackertagungen hinziehen wird.

00:08:36: Klickt nach einer schönen Veranstaltung bist du durch oder kommt noch was?

00:08:40: Nein, ich bin durch.

00:08:43: Dann kommen wir gleich zum nächsten Thema.

00:08:44: Ihr haltet das Rad am Laufen!

00:08:46: Dank Euch können wir den Kinder-Anistätiktalk betreiben dank Eurer freiwilligen Spenden die unsere Kosten decken und Wir würden uns sehr freuen wenn es auch so weitergeht zukünftig.

00:08:58: Und ihr Wenn euch das gefällt was ihr machen ihr da einen Mehrwert daran erkennt und euch gerne daran beteiligen möchtet könnt ihr uns gerne etwas in den Hut werfen.

00:09:08: Und wie das funktioniert, das erklärt euch jetzt Armin auf seine altbekannte bewährte Weise.

00:09:14: Genau!

00:09:15: Ihr geht auf unsere Website www.kinderanästhesi-talk.de.

00:09:19: Dort gibt es links einen Reiter, ihr klickt auf Fördern und es erscheint rechts ein QR-Code direkt zu unserem PayPal-Konto, auf dem wir dann eben eure Spenden im Empfang nehmen.

00:09:31: Das war's eigentlich auch

00:09:33: schon... auf der gleichen Seite befindet sich im unteren Bereich ein Bildlauf, dem ihr nehmen könnt an wen wir schon unsere Überschüsse gespendet haben.

00:09:42: Das ist mittlerweile eine ganz schöne Latte muss man sagen.

00:09:44: ich war und auch für diese Folge.

00:09:46: diesmal sind wir ja unserer eigenen Experten und haben keinen Wunsch den wir erfüllen können.

00:09:51: und da habe ich mir heute erst wieder gedacht ich wollte es ja nicht vorher sagen damit ich vorbereiten kann.

00:09:55: wie wäre es wenn wir einen Fach weil wir vor allen Dingen so lange jetzt nichts mehr gespendete haben wenn jeder von uns fünfhundert Euro spendet und die aufteilt an zwei Projekte.

00:10:06: Was hält sie davon?

00:10:07: Ja, klingt doch fantastisch!

00:10:09: Machen wir, finde ich gut.

00:10:11: Hättest du jetzt auf die schnelle Zwei-Projekte?

00:10:14: Ich habe neulich noch einen anderen Projekt gedacht, da dachte ich mir das nämlich mal... Und es war nicht die Clowns bei uns sondern ein ähnliches Projekt.

00:10:22: Aber ähm ... ich komme jetzt gerade nicht drauf.

00:10:25: Lass mich nochmal drüber nachdenken.

00:10:28: Ich würde ganz gerne mit meinen beiden, zweihundfünfzig Euro Spenden regional bleiben.

00:10:33: Und ich würde ganz gerne eine Spende an die Freunde der BULD-EV auslösen.

00:10:38: Das ist ein Verein, der für Eltern und für das Krankenhaus sozusagen auf dem kurzen Dienstweg mit finanzieller Unterstützung einige Dinge möglich macht und die andere Hälfte bekommt.

00:10:52: das Kinderschutzzentrum Hannover Den hatten wir schon mal was gespendet und ich bin irgendwie damit noch nicht fertig.

00:11:00: Ja, klingt vorgut.

00:11:02: Ich werde das ein anderes Mal klären aber ich finde die Idee gut und du hast ja selber gesagt dass du mich jetzt damit überrascht hast.

00:11:09: Deshalb nehme ich mir jetzt bis in Zeit nochmal Droh nachzudenken, aber ich find' die Idee richtig toll, Gordon!

00:11:15: Wenn ihr noch einen Grund braucht warum ihr den Kinder Anise Setok unterstützen möchtet dann liefern wir euch den genau jetzt Denn wir lassen jede Podcast-Folge von der rcKammer Schleswig Holstein zertifizieren, sodass ihr pro fünfundvierzig gehörten Podcast Minuten einen Fortbildungspunkt erhalten könnt.

00:11:33: Daran zu kommen ist ganz einfach!

00:11:34: Ihr notiert euch die beiden Passworte, die wir in dieser Folge verstecken und gebt diese dann mit eurer EFN auf unserer Homepage ein.

00:11:42: Ihr geht auf www.kinderanastasie-talk.de öffnet das Pulldown-Menü, geht auf cme.fortbildungsstunden klickt euch dann durch zur Zertifisierung und gibt die Passworte und eure EFN ein.

00:11:55: Für Fortbildungszeitbescheinigung, wenn ihr also nicht ärztlich tätig seid und eine Fortbildung Zeit braucht dann könnt ihr euch da auch hindurchklicken und gebt dann die entsprechenden Daten in die Maske ein.

00:12:05: Die Zertifizierung ist eine Serviceleistung von uns.

00:12:08: es bedeutet aber auch zusätzliche Arbeit und deshalb würden wir uns ganz besonders freuen wenn Ihr eure CME-Zertifzierung in Form einer freiwilligen Spende wertschätzt!

00:12:17: Und je mehr Geld zusammenkommt desto mehr Projekte können wir unterstützen, wir selbst machen das ehrenamtlich.

00:12:22: Aber wie ihr seht ist es auch eine gewisse Herausforderung die richtigen Projekten zu finden nicht wahr Armin?

00:12:27: Vielleicht finde ich ja auf Social Media ein tolles Projekt was ich unterstützen möchte.

00:12:30: Apropos

00:12:31: Social Media Hätten wir fast vergessen oder Wir würden uns nämlich auch freuen wenn Ihr uns in unseren sozialen Netzwerken aufspürt und folgt.

00:12:42: bei PlusGuy sind wir ka-talk.bsküpselung.social Und bei Instagram sind wir Kinder an C-Talk, ziemlich einfach zu merken.

00:12:52: Wunderbar am Gordon!

00:12:53: Damit ist alles gesagt in unserem Intro.

00:12:56: Weitere wichtige Informationen findet ihr dann im Outro nach unserem Hauptteil und der beginnt jetzt.

00:13:03: Eine Sache liegt mir noch am Herzen denn mir ist nach dem Aufzeichnen des Hauptteils etwas eingefallen dass ich was ganz ganz wichtiges vergessen habe.

00:13:11: Ist dir das auch aufgefallen Armin Zufällig?

00:13:17: Also hört euch das an und überlegt euch, was Wichtiges ich vielleicht vergessen haben könnte.

00:13:23: Die Auflösung kommt dann im Outro.

00:13:25: Viel Spaß beim Hören!

00:13:36: Das erste Zertifizierungspasswort lautet ... Ich wiederhole...

00:13:46: Amin warum dieses Thema?

00:13:47: Warum haben wir uns ausgerechnet dieses Thema für die heutige Folge ausgesucht?

00:13:52: Die ganze Ehrlichke Antwort ist, dass du damit viel Erfahrung gehabt hast.

00:13:57: Aber ich musste erst mal über das Thema nachdenken ob ich das gut finde, ob es sich lohnt darüber zu sprechen und dann hast du mich natürlich mit deinem Charme und deinen Argumenten überzeugt, dass es doch vielleicht sich lohnen darüber zu sprechen.

00:14:06: Ja hoffentlich

00:14:07: Argumente also der Charme...

00:14:09: Ist auch sehr viel wert!

00:14:11: Aber gegen meinen Charme bist du mittlerweile Immun geworden oder?

00:14:13: Da kann ich

00:14:14: dann zum Beispiel schichten.

00:14:17: Nein ich kann dir sagen woher das kommt und zwar in meinem alten Krankenhaus im Klinikum in Friedrichshain, in Berlin.

00:14:23: Unserem alten Krankenhaus gab es ja häufiger mal die Situation dass die Kinder Intensivstation rappelvoll war und wir dann aber Kinder versorgen mussten intensivmedizinisch überwachen mussten Die natürlich im Haus bleiben sollten und mussten weil sie ein umschriebenes Problem hatten das die entsprechende Fachabteilung behandeln sollte.

00:14:43: Aber die brauchen halt einen Bett auf einer Intensifstation.

00:14:46: Und so kam es eben, dass diese Kinder so ab dem dritten-viertem Lebensjahr häufiger dann auf unsere erwachsenen Intensivstationen gelegt werden mussten.

00:14:53: Zumindest so die ersten vierundzwanzig Stunden bis dann auf der Kinderintensivstation ein Bett geschaffen werden konnte.

00:14:59: und ich glaube tatsächlich das geht mehreren Anesthesistinnen und Anesthisisten so die Intensifmedizin betreiben, dass sie außerhalb ihrer Komfortzone verhältnismäßig kleine Kinder auf ihren Intensiftstationen zumindest ... die ersten vierundzwanzig Stunden anbeheilen müssen, oder?

00:15:15: Kennst du das aus deinem Leben auch?

00:15:18: Ausführlich sein kenne ich es und... Ausführlingsheim

00:15:20: ja.

00:15:21: Gut, aber da hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht viel auf der Intensiv-Zutun.

00:15:24: Bei uns ist das auch so im Uniklinikum,... ...aber es gibt halt die ganz klare Absprache Kinder gehen auf die Kindintensiv und Punkt.

00:15:31: Aber es wird sich manchmal trotzdem ein Kind, aber das ist halt nicht so klein dann.

00:15:35: Das hat dann schon mindestens zwölf Jahre oder älter.

00:15:38: Oder sieht zumindest normal so umaus in Sinne eines Erwachsenen.

00:15:43: Aber zwei bis vier Jahre ist schon ziemlich niedrig.

00:15:46: Und ich glaube, das würde bei uns zum Beispiel nicht gehen.

00:15:48: Aber es kann ja so sein wie du es gerade beschreibst in einem kleinen Krankenhaus

00:15:52: z.B.,

00:15:53: wo HNO betrieben wird und dann ergibt es sich dass das Kind intensivpflichtig wird aber es gibt auch keinen Kinderintensiv und dann musst du hier irgendwie handlungsfähig bleiben.

00:16:01: erstmal und da ist natürlich die nahen liegende Lösung erst mal auf die Erwachsenen intensiv zu gehen.

00:16:07: Und durch eine glückliche Fügung, ich bin ja dann nach Hannover gegangen ins Kinder- und Jugendkrankhaus auf der Bult.

00:16:12: Dort wird die Intensivmedizin auch maßgeblich anesthesologisch mitgestaltet.

00:16:17: Das heißt also wir sind sozusagen dort im Regeldienst und auch im Bereitschaftsdienst präsent auf der Station.

00:16:23: Sodass sich in den letzten zweieinhalb Jahren doch eine ganze Menge Erfahrung in der pediatrischen Intensifmedizin sammeln konnte und ich dachte hey das sollten wir doch nutzen das Wissen, was wichtig ist um ein Kind aufzunehmen und die ersten vierundzwanzig Stunden irgendwie gut zu versorgen.

00:16:38: Einfach mal in die breite Masse zu streuen oder?

00:16:42: Du bist also Team kleine Kinder ich bin Team große Kinder.

00:16:46: Ja

00:16:46: wir können das mal so gegenüberstellen ob sich da zwischen der Aufnahme des Kindes oder eines Erwachsenen Ob sich da das großartige unterscheidet oder ob es im Grunde genommen mehr oder weniger gleich ist.

00:16:57: Also ich habe mir überlegt Wir können jetzt hier so das ganze in vier Themen komplexe Gliedern, einmal das Prozedere der Aufnahme was da wichtig ist und welche Tools man da verwenden sollte.

00:17:07: Dann das Hauptproblem dass kleine Kinder häufig haben nämlich die respiratorische Insuffizienz wie wir dem gut begegnen können.

00:17:15: dann ganz großes Thema Trombose Profilaxe oder ja nein wenn ja wie viel und so?

00:17:19: Das ist ja bei Kindern tatsächlich ganz anders als bei Erwachsenen.

00:17:22: Und dann können wir was ich denke auch noch sinnvoll ist über ein paar Analgosidierung Konzepte sprechen und die Unterschiede zwischen Kinder und Erwachsene diskutieren.

00:17:31: Einverstanden?

00:17:32: Klingt doch gut, einverstanden!

00:17:34: Ich hab mich erst mal gefragt wie häufig kommen eigentlich Kinder auf Intensivstationen.

00:17:37: Und da habe ich ein paar Daten gefunden die im JMAP D-Tricks veröffentlicht wurden.

00:17:41: Da steht drauf dass zwölf Komma acht Prozent aller Kinderaufnahmen auf der Intensif landen.

00:17:46: Also grob über einen Daumen gepeilt jedes zehnte Kind Das

00:17:49: ist eine ganze Menge, ne?

00:17:49: Es ist so eine Zahl.

00:17:51: Ja es ist eine Zahl mit der du leben kannst.

00:17:52: also wo du sagst ja das passt oder

00:17:54: Nee.

00:17:55: also wir haben deutlich weniger Zu hoch

00:17:57: Weniger Die ist zu hoch.

00:18:00: Ich habe es erst mal so hingenommen und akzeptiert.

00:18:03: Aber die haben retrospektiv diese Daten ausgewertet über einen größeren Zeitraum, um.

00:18:07: was ich spannend fand war dass die Rate der Aufnahme auf Intensivstationen zugenommen hat über den Zeitraum von zehn Jahren das auch der Anteil der Kinder mit Kurmorbiditäten zugenomen hat aber die Mortalität gleichzeitig gefallen ist.

00:18:22: also werden wir besser?

00:18:24: Also ich würde diese Zahlen so interpretieren, dass sich die medizinische Versorgungsqualität irgendwie verbessert hat.

00:18:30: Sonst gäbst ja diesen Umstand nicht, dass die Mortalität sinkt aber die Inzidenz zunimmt.

00:18:36: Der Aufnahme?

00:18:37: Ja ich habe das so verstanden, dass wir vielleicht früher die Kinder aufnehmen, früher vielleicht erkennen, dass sie krank sind und dass die wirklich eine Unterstützung brauchen und dadurch eben rechtzeitig sind beim Helfen von Problemen und damit eben Komplikationen bis hin zur Mortalität eben vermeiden.

00:18:52: Das kann schon sein!

00:18:54: Vielleicht haben wir auch gelernt, weniger ist mehr und nehmen zunehmend Abstand von Übertherapie.

00:19:00: Nicht bewusst aber unbewusst wie zum Beispiel Atemwegs oder Atmungsunterstützung.

00:19:06: was früher ganz häufig eben mit irgendwie Intubationen und sehr komplikativen Innovationen und Beatmung irgendwie nur zu lösen waren machen wir heute mit High Flow also maximal wenig invasiven Verfahren das aber unglaublich effektiv ist.

00:19:19: da werden wir sicherlich noch drüber sprechen und ich denke dass es so ein So ein Summations-Effekt.

00:19:25: Ja, das zweite was ich mich gefragt habe ist... Was sind eigentlich die häufigsten Usern für eine Aufnahme?

00:19:29: Und du hast ja schon gesagt, die respiratorischen Erkrankungen und es ist auch so anscheinend in Amerika und in Australien dafür hab' ich zumindest Daten gefunden.

00:19:37: Und an zweiter Stelle war ... Die Verletzung oder Intoxikation?

00:19:43: Intoxication, ja.

00:19:44: Da würde ich sagen, dass kenne ich wiederum.

00:19:47: Auf jeden Fall!

00:19:48: Und noch ein häufiger Aufnahmegrund ist die Ausnahme von Kindern mit angeborenen, ja meistens Herzfehlern eben logisch.

00:19:55: Also wenn die operiert werden... Die werden ja geboren und werden operiert und müssen auf Intensiv.

00:19:59: Das sind ja extrem viele Kinder!

00:20:02: Und das betrifft ja alle Kinder, die diesen Herzfehler haben und nicht nur ein paar sondern halt hundertprozent der Schwerbetroffenen und deshalb macht dann diese ganz kleine Gruppe an Menschen eben doch einen großen Anteil aus.

00:20:13: so verstehe ich diese Zahl zumindest.

00:20:15: Ja und da glaube ich auch schon, dass wir wirklich auch besser geworden sind.

00:20:18: Die Verfahren haben sich verbessert, Operationstechniken sind besser geworden, das Outcome ist besser geworden.

00:20:24: also die können mir schon vorstellen, dass hier tatsächlich eine Qualitätssteigerung stattgefunden hat.

00:20:29: Was sind denn bei dir im Krankenhaus die häufigsten Ursachen für eine Aufnahme auf Intensivstationen?

00:20:34: Also wir sind ja ein großes neuropädiatsches Zentrum.

00:20:36: Das heißt wie sehen diese Kinder mit schweren Mehrfachbehinderungen, die zwangsläufig irgendein respiratorisches Problem bekommen durch ihre Spastiken ganz häufig deformiert und haben Atemwegsprobleme, weil der anatomische Atemweg halt einfach eine Katastrophe ist stark verengtes oder durch die Spastikern die körperliche Entwicklung so eingeschränkt ist.

00:20:59: Die Muskeln, die an Knochen ziehen das die Torazis deformiert sind, die Atempumpe nicht richtig effektiv sind.

00:21:07: Die brauchen eine Heimbeatmung beispielsweise und werden dann bei uns behandelt entsprechend angepasst.

00:21:12: Das sehen wir ganz häufig und das ist natürlich auch eine Klientel, die zu jeder Jahreszeit gut für respiratorische Infekte ist.

00:21:20: Die dann also regelmäßig zu uns kommen mit Brontität und Pneumonien.

00:21:24: Das ist ein ganz großer Anteil den wir sehen.

00:21:27: Die operative Intensivmedizin... Da muss man sagen dass es sehr umschrieben.

00:21:34: Die Kinder die Kompost operativ auf die Station werden dann in den nächsten vierundzwanzig-achtentvierzig Stunden irgendwie behandelt, gemonitort.

00:21:41: Vielleicht noch sediert wenn es neurischirische Kinder sind die dann auch liegen bleiben müssen beispielsweise und wenn das vorbei ist dann gehen sie doch relativ früh auf die Normalstationen.

00:21:51: die schaffen da eine ganze Menge weg muss man sagen.

00:21:54: die machen da wirklich ne tolle Pflege.

00:21:57: und da wir das Glück haben dass wir jeden Bettplatz mit einem Monitor ausgerüstet haben sind die Kinder, die woanders noch auf einer Intensivstation liegen würden bei uns schon normalstationsfähig.

00:22:09: Wenn sie so in Richtung EMC gehen, wo nun eine Monitorüberwachung noch erforderlich ist und jetzt nicht die unmittelbare Arzt näher am Bett eben das Kriterium darstellt.

00:22:18: Also das Monitoring ist doch auch auf Normalstationen?

00:22:20: Versteht ihr es richtig?

00:22:21: Ja

00:22:21: genau!

00:22:21: Auf jedem Bettplatz.

00:22:22: Das

00:22:23: war für uns auch was für ein Luxus.

00:22:25: Absolut großer Wurf muss man sagen.

00:22:28: Entlastet die Station.

00:22:30: Unser Spektrum ist ein bisschen anders, also auf unserer Erwachsenenintensiv zumindest.

00:22:34: Und das ist ja eher das Zielpublikum, was wir jetzt erreichen wollen.

00:22:37: Wir haben halt häufig Intoxikation und psychiatrische Notfälle.

00:22:40: Das sind so die zwei Klassiker der siebzehnjährige, der irgendwie Medikamente genommen hat oder Drogen... ...und dann ausnüchtern muss.

00:22:47: Oder halt der oder die Borderline-Patientin,... ...der dann oder diejenige sich dann irgendwas eingeführt hat und dass da wieder ausgeholt werden muss.

00:22:57: Und es muss überwacht werden!

00:22:58: Bin ich auch bei dir?

00:22:59: Die haben wir

00:22:59: auch?!

00:23:00: Wir haben eine große Kinder- und Jugendpsychiatrie bei uns am Haus.

00:23:02: Und entsprechend alle psychiatrisch auffälligen Kinder, sage ich mal so allgemein... ...die eine somatische Überwachungspflicht haben, die landen dann auch bei uns.

00:23:11: Das sind aber auch immer die gleichen!

00:23:12: Also ich könnte jetzt zehn Namen nennen und das sind die zehn Namen, die unsere demissig konsultieren.

00:23:18: Besonders am Wochenende.

00:23:19: Ja, spannend.

00:23:21: Dann haben wir noch ein Diabetes, also eine große Diabetologie bei uns im Haus.

00:23:28: eine Manifestation eines Diabetes Typ eins zeigen, so zum ersten Mal in ihrem Leben.

00:23:36: Die ja dann häufig einen sehr schlechten Zustand zu uns kommen.

00:23:39: Keto-Azidotisch sind derangiert mit Elektrolyten und auch Bewusstseins eingeschränkt.

00:23:46: die landen auch bei uns solange bis sozusagen sie im Großen und Ganzen so gerade gezogen sind dass sie dann auf ein Monitor Platz in der Peripherie kommen können.

00:23:54: Und da sind dann die Spezialisten die dann alles weitere machen.

00:23:58: Und sag mal, wie war das eigentlich nochmal in Friedrichshain?

00:24:01: Das ist ja so ein Krankenhaus.

00:24:02: Ja anscheinend zwischen der Bolt viele Kinder und der Uni viel Erwachsener... ...und da warst du vom Gefühl her irgendwo dazwischen.

00:24:09: Wie erinnerst du dich daran?

00:24:11: Ja im Friedrichshein... Der Unterschied zu Bolt war dass wir im Friedlichshein auch Traumacentrum waren.

00:24:16: Wir hatten auch einen Kinderschockraum und entsprechend hatten wir auch viele... Kindliche Polytraumata, die zu uns gebracht wurden.

00:24:24: Ich kann mich da ein paar sehr furchtbare Fälle erinnern.

00:24:26: über einen haben wir hier auch schon mal Podcast gesprochen und die sind dann häufig auf der Erwachsenen Intensivstation initial gelandet was man ja auch verstehen kann weil die Pediater sich überwiegend mit Neonatologie beschäftigen.

00:24:43: Die sind nicht sehr glücklich mit chirurgischen Kindern gewesen.

00:24:47: Ja ... und ist so ein politraumatisiertes Kind, ... ... ist in der Regel nicht zwei oder drei Jahre.

00:24:51: In der Regel, ne?

00:24:52: Sondern das ist im Alter wo es schon irgendwie Fahrrad fahren... ... oder klettern kann.

00:24:56: Und dann sind die schon so fünf, sechs ... ... und da ist so die Cut auf Grenze gewesen, ... … wo im Friedrichstein ich glaube so ab fünf Jahren ... ... Kinder auf die Erwachsene intensivflötzern ... ... aufgenommen wurden.

00:25:06: Und darunter hat man dann versucht primär zu verlegen, wenn's ... ... irgendwie gar nicht ging.

00:25:10: Also das finde ich aber ganz spannend!

00:25:12: Das finde ich gut als du das sagst.

00:25:13: Ich finde auch richtig dann, wenn solche Traumakinder haben auf eine ... ... eines physiologische geführte Erwachsenen intensiv kommen.

00:25:21: Weil das Krankheitsbild Politrauma... ... schon ein anderes ist als eben nicht traumatologisch, weißt du?

00:25:26: Es gibt so...

00:25:27: Absolut ja!

00:25:28: Meine Frau ist ja Intensivschwestern und sie ist voll die chirurgische Schwester.

00:25:32: Sie braucht immer Drainagen also sie ist Drainage-Schwester.

00:25:35: Im Gegenteil zu den internistischen Schwestern, die Katheterschwestern sind, verstehst du?

00:25:39: Ja!

00:25:41: Und ich glaube eine Katheterschwester überfordert einen Drainag zu viel Und das ist dann schon richtig so, dass dann Katheter-Schwestern entlastet werden und eben die Drainage Schwestern, die Drenagekinder auch behandeln.

00:25:57: Na aber es ist doch immer Mist wenn du out auf Comfort Zone arbeitest?

00:26:01: Das ist ja ob's jetzt über Katheter Drainagen geht oder ob's um kleine Kinder große Kinder geht.

00:26:06: da wo du wenig Erfahrung hast fühlt sich halt unwohl und da bringst Du halt nicht die Performance die du in Deiner Home Zone bringen würdest.

00:26:13: Absolut!

00:26:14: Da kommen wir zu der Frage Warum ist das denn so?

00:26:18: Oder was können wir denn machen eigentlich, um eben unsere Komfortzone wieder zu erlangen.

00:26:22: Wenn ein Kind kommt wie können wir uns vorbereiten?

00:26:26: Okay ich wollte sagen jetzt holen wir aus in den Human Factor Bereich aber... Wir schneiden ihn nur marginal an.

00:26:33: also... Das ist ja die Frage wie nehmen wir jetzt so einen Kind auf?

00:26:37: Die Frage würde ich jetzt gleich an dich erstmal zurückgeben Wie macht ihr es denn bei Erwachsenen wo ihr ja in eurer Komfort Zone seid mit einer ganz normalen Ankündigung Wie läuft es da ab?

00:26:47: Macht man das dann anders als bei Kindern, das können wir uns gleich mal anschauen.

00:26:51: Nee eigentlich nicht.

00:26:51: also wenn... Ja es ist ja meistens... Wir sind auf operativen Intensivstationen, die haben ja sehr häufig elektive Aufnahmen natürlich auch mal selten einen Polytraum haben.

00:27:00: Das spielt aber auch keine Rolle, wenn ein Patient auf die Intensifstation kommt wird er erstmal ins PDMS gezogen klar ohne...

00:27:07: Ob er will oder nicht... ...eine Tee

00:27:08: geht gar nix, der kann so kein Labor ausdrücken, keine Nix einlesen.

00:27:12: du hast gar nichts weil er liegt und dann wird das Kind Oder der wachsende untersucht natürlich, also ich schaue mir den immer an.

00:27:18: Also wenn jemand macht eine Übergabe...

00:27:21: Lass uns doch mal vorher noch einen ansetzen.

00:27:25: Er wird angekündigt von dem Kollegen aus dem OP oder aus dem Rettungsdienst für einem Notarzt.

00:27:30: Lasst es doch mal da schon starten!

00:27:33: Wenn's im OP ist dann können wir meistens die Galle kommt um zwanzig Uhr ungefähr bitte schon mal Bett und Turm vorbereiten.

00:27:41: Und wie heißt man?

00:27:41: die Galle ist dann manchmal so eine Frage, die ich stelle und ja weiß ich jetzt nicht.

00:27:44: Kommt da sowas Antwort?

00:27:46: Und damit wird es auch schon schwer mit der Vorbereitung.

00:27:49: aber natürlich möchten wir hier dann wissen hat das Zugänge kommt es beatmet nicht beatmet.

00:27:54: Das ist kategorisch pflichtig oder nein welche Drainagen sind eben da?

00:27:58: Das sind so Sachen die wir natürlich im Vorfeld versuchen herauszufinden um den Bettenplatz entsprechend vorzubereiten.

00:28:03: Ja, es ist vielleicht noch hier ein bisschen anders bei Kindern denke ich.

00:28:07: Weil wir das so machen wenn wir eine Ankündigung bekommen dann nehmen wir das als Team an weil meine Fragen oder die übergeben sind ganz andere als von der Pflege und das sind auch teilweise Dinge an denen ich überhaupt nicht denke, die ich gar nicht fragen würde ja?

00:28:22: Und wenn ich das alleine annehmen würde, dann würde sich dann der Pflegekraft sagen so wie erwarten ein Kind das ist sechs Jahre, wie viel Kilo hat das in das Problem?

00:28:29: und dann kommen die Fragen liegt im Gitterbett Was für Keime hat das?

00:28:34: Hat es dies, dass?

00:28:35: und natürlich nur weiß ich nicht.

00:28:37: Keine Ahnung habe ich nicht gefragt und das ist halt irgendwie blöd.

00:28:39: Und dann deshalb machen wir das gemeinsam.

00:28:42: Wir setzen uns zusammen und überlegen uns was wir fragen haben wir an denen oder die Übergebende?

00:28:48: und dann kann jeder sozusagen das loswerden was ihm oder ihr auf der Seele brennt.

00:28:53: Ja,

00:28:54: das ist sicherlich schlau.

00:28:55: Ich glaube ich würde in die gleiche Falle tappen wie du, dass sich diese ganzen... ...pflegerischen Fragen vergessen würden und davon ausgehen würde wenn man sagt sechs Jahre... ...fünfunddreißig Kilo mit Tubus reicht?

00:29:08: In unserem Fall hat es ne Magensinn, hat's eine PG!

00:29:10: Ist es ein Ijonalsonde?

00:29:13: Aber für die macht es einen großen Unterschied weil die Medikamente haben andere Darreichungsformen ob die über die PG oder die Ijonalsonde gibst usw.

00:29:20: Also kannst dich ins Klein-Klein verlieren, das sind aber wichtige Informationen für die ersten Versorgung.

00:29:27: Und dann geht es eigentlich schon in den nächsten Schritt, dann überlegen wir was ist das Problem des Kindes und wie können wir dem Kind helfen?

00:29:34: Also als wir planen, dann respiatorische Insuffizienz, die Atemunterstützung, das geht dann von brauchst du nur Sauerstoff oder brauche es eine Inhalation oder braucht es die Bienersale High Flow Therapie?

00:29:46: HFNC steht für High Flow Nasal Canula Oder braucht es C-Pub oder wird es invasiv voratmet.

00:29:53: Und dann muss man halt die entsprechende Atemunterstützung genau planen.

00:29:59: und da ist das wichtig, wie groß ist das Kind denn die Nasenkannüllen?

00:30:03: Da gibt's irgendwie viele verschiedene Größen und die werden dann bestimmt je nachdem was für ein Flow dieses Kind dann braucht.

00:30:10: Das ist wieder vom Körpergewicht abhängig so dass man eben das entsprechende Equipment direkt am Bett hat.

00:30:16: Okay dafür braucht ihr ... lange Zeit zum vorbereiten.

00:30:20: oder geht das relativ zügig?

00:30:21: Also, dass ist ja die Frage...

00:30:23: Das ist routiniert.

00:30:23: Es geht zügrig!

00:30:25: Okay.

00:30:25: Denn

00:30:26: die richtigen Fragen gestellt werden.

00:30:27: Wenn man erst Rückfragen muss und nochmal anrufen mussten so dann kostet natürlich Zeit.

00:30:30: Ja.

00:30:31: Da setzt voraus, dass du dich darauf verlässt was der Gegenüber an deinem Telefon sagt.

00:30:35: Naja klar also.

00:30:37: Ich mach das nämlich, deshalb schiebe ich hier noch mal ein.

00:30:39: Deshalb würde ich den Patienten jetzt mal untersuchen wenn er kommt.

00:30:41: Braucht man wirklich Sauerstoff?

00:30:43: wie ist die Sättigung?

00:30:43: Ich kann ja eine Geschichte erzählen, die ich erlebt habe.

00:30:46: Die ging ungefähr so.

00:30:47: Dass ein Patient Angekündigt wurde mit akuten Jähnenversagen und Hyperkalidämie.

00:30:52: Okay, dann würdest du ja jetzt überlegen... ... wie krieg ich da einen Schelden rein?

00:30:57: Wie brauche ich eine Dialyse auf?

00:30:58: Das würde ja die Konsequenz dessen sein was du gerade gesagt hast ne?

00:31:01: Und da kam dann die Patientin an völlig komatös oder so.

00:31:08: porous vielleicht war noch auf dem Schmerzreiz erweckbarm.

00:31:12: Und dann merkte ich irgendwie stimmt dir etwas nicht.

00:31:14: Die ist ja völlig krank!

00:31:15: Und dann habe ich mal ein ABCDE Assessment gemacht ... festgestellt, okay Atmung geht leidlich.

00:31:20: Atemfrequenz viel zu hoch.

00:31:22: Sättigung die hat... ... zuvor keiner gemessen

00:31:25: war unter

00:31:27: neunzig?

00:31:28: Ja

00:31:28: ist so unter neunsig.

00:31:30: Blutdruck siebzig zu fünfzig.

00:31:33: Herzfrequenzen hundertsechzig aber hatten jeden Versagen.

00:31:36: damit kommt sie runter und das heißt dann haben sich die Prioritäten erstmal ganz schnell geändert.

00:31:42: Dann braucht ihr die Patientin schneller einen Zugang erst mal Sauerstoffmaske drauf ... möglicherweise eine Intubation vorbereiten.

00:31:49: Also, da hätte mir diese Info vorher nichts gebracht.

00:31:52: Das haben wir auch komplett fehlengeschätzt von dem Team davor.

00:31:55: Deshalb ich glaube die initiale Aufnahmuntersuchung ist extrem wichtig!

00:31:59: Absolut und die kommt ja noch.

00:32:01: aber es ist schon mal gut erstmal... die Hauptprobleme des Kindes oder das Patienten, das kommt zu adressieren und bereit zu sein, ob man es braucht.

00:32:08: Oder nicht?

00:32:08: Das ist ja eine andere Frage.

00:32:09: Aber zu deinem Beispiel finde ich die Begrifflichkeit aus welcher Zeit kommen wir da eigentlich?

00:32:16: Weil jemand der offensichtlich irgendwie einen Volumen Mangel-Shock oder irgendeine Form eines Shocks hat dem einen Nierenversagen zu unterstellen

00:32:26: Stimmt ja auch sogar vielleicht.

00:32:27: Ja, nee einfach nicht weil die Nieren machen doch genau das in dem Moment was richtig und wichtig ist nämlich die Flüssigkeit im Körper zurückhalten.

00:32:34: Das heißt sie funktionieren wunderbar.

00:32:36: nur weil sie jetzt eben dich filtern und ich ausscheiden versagen Sie ja nichts.

00:32:40: Sie machen eben genau das was den Menschen des Leben rettet.

00:32:43: also ist es so.

00:32:44: ein Business Mindset ist ja eigentlich ein falsches.

00:32:45: Es ist ja kein Nierenversagen.

00:32:47: Die Nieren fangen dann irgendwann wieder an wenn der Kreislauf wieder normal voläum ist Und die jetzt wieder einen Substrat haben was wir ausscheiten können.

00:32:55: Aber dann von Nierenversagen zu sprechen, finde ich faktisch falsch.

00:32:58: Wahrscheinlich hat die Patientin im Verlauf eh einen Nieren versagen gehabt wegen der Hypovolemie also ein prerionales Nieren Versagen... ...anyway.

00:33:05: aber du hast natürlich recht wenn die Niere wieder gut versorgt wird ist sie auch nicht mehr beleidigt und macht ihre Aufgabe.

00:33:12: So da müssen wir weiter planen.

00:33:13: ne so eine Atemunterstützung wird ja von Erwachsenen schon mal häufiger gut toleriert als von Kindern.

00:33:18: das heißt wir müssen eine Sedierung planen Wir müssen vielleicht die Kategorientherapie planen mit den Notfamilikamenten Und das ist bei Kindern ja schon tricky, weil wir gelernt haben, dass wir während wir beim Erwachsenen eine halbe Ampulle oder eine ganze Ampule geben, wie nach dem, ob wir das Medikament kennen.

00:33:36: Ist im Zweifel für das Kind in einer halben Ampullis schon eine mehrfach tödliche Dosis enthalten und das macht uns häufig ein bisschen nervös.

00:33:45: Und da können wir – aber ich habe das schon mehrfach hier an anderer Stelle erwähnt die Leitlinie Medikamentensicherheit bei Kinder Notfällen empfehlen.

00:33:56: Die mal durch zu blättern, die ist von der deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin Und die gibt uns für die Planung der medikamentösen Therapie ganz wertvolle Tipps und Tricks.

00:34:08: Unter anderem findet man darin dass man evaluierte Hilfsmittel unbedingt konsultieren sollte.

00:34:15: Kinderformularium.de ist eine wertvollen Informationsquelle wo man eben zu dem Wirkstoff, den man verabreichen möchte die wichtigen Informationen für Kinder bekommt.

00:34:27: Ist es zugelassen?

00:34:27: Es ist nicht zugelassend.

00:34:29: was sind die verschiedenen Dosierungen zu den verschiedenen Indikationen in den verschiedenen Altersgruppen?

00:34:34: also ganz wertvolle Sachen.

00:34:35: das ist auch höchst offiziell.

00:34:37: dass Bundesgesundheitsministerium steckt damit drin und Das ist bei der Planung der Medikamentösentherapie ein Tool das ich jeden Tag benutze Jeden Tag.

00:34:45: Manchmal ist ja einem auch langweilig in der OP und da kann man nochmal ein bisschen rieberschmölkern, dann stellst du immer wieder fest, ach guck mal das wusste ich noch gar nicht, es ist nicht zugelassen.

00:34:54: unter einem halben Jahr kannst du nicht so wieder klug scheiß an bei nixen Bierrunde mit dem Kinderanlistesisten.

00:34:59: Anderes Ding ist hier die wie Notfallkarte, auch die haben wir auf unserer Homepage www.kinderanlisteci-trock.de verlinkt.

00:35:06: Da sind eben die wichtigsten Dinge die man benötigt Airway oder Wiederbelebung, Anaphylaxie, Flüssigkeit und Analgussetierung.

00:35:16: Da sind also diese Stoffgruppen aufgelistet dann die entsprechenden Dosierungen und im Zweifel auch Verdünnungen für die entsprechende Altersgruppe.

00:35:27: Also Säugchenkind, Kleinkind das ist wirklich sehr hilfreich muss man sagen wenn man unterwegs ist zum Beispiel Da hilft ihm das Kinderformularium auch jetzt nicht weiter.

00:35:38: Wenn man wissen will, was für eine Larismassengröße man bei einem Kind benötigt, dass siebzehn Kilo wiegt, dann guckt man da einfach in die Liste und dann sieht man Größe zwei oder Tubus vier Komma fünf.

00:35:49: Und die Einfühltiefe ist da auch schon hinterlegt für den Tubus, vierzehnt Zentimeter.

00:35:53: Also Idioten sicher!

00:35:55: Das sind die Dinge, die Kindermedizin sicher machen.

00:35:57: Für die, die jetzt das nicht jeden Tag fünfmal machen.

00:36:01: Jetzt möchte ich aber ein kleines A-Bahn noch einführen... Ich nehm jetzt mal unsere Klinik als eine normale Klinie.

00:36:07: Die hat halt Standards wie die Propofol, Sofenter und so weiter Aufdicht im Perfusor... ...und dann kommt da jetzt ein Kind!

00:36:13: Und dann fragt man sich natürlich ist das die richtige Konzentration für das Kind?

00:36:16: Wenn mich irgendwas dazu zwingt, die Konzentation zu ändern... Dann laufe ich ja auch Gefahr meine Comfort Zone zu verlassen um halt dem gerecht zu werden was ich nachgelesen habe.

00:36:28: Das birgt wiederum neue Gefahren wie ich finde.

00:36:31: also da muss man auch aufpassen dass nicht immer nur Sicherheit, aber muss ich auf jeden Fall bewusst sein was man macht und das auch immer gut kommunizieren.

00:36:39: Du meinst wenn du von meiner Perfusor-Laufrate und von deiner Programmierung abweichst sozusagen?

00:36:43: Ja zum Beispiel angenommen wir ziehen immer ein zweiprozentiges Propofohllauf auf der Intensivstation ja und plötzlich sagt jemand ne ne jetzt brauchen ein prozentiges propofohl weil das Kind wiegt nur fünfzehn Kilo.

00:36:52: da können wir mit der kleinen Laufrate von zwei Prozentigen nicht arbeiten so.

00:36:56: Und dann entscheidet sich das Team im Spähtdienst dafür um das so zu machen.

00:37:01: wird das nicht gut weitergegeben?

00:37:03: und dann sagt der Nachtdienst, ja wieso löst denn hier das Propofol so hoch oder so niedrig?

00:37:09: Je nachdem wie man es eben gewechselt hat.

00:37:12: Und verändert die Laufrate und dann passiert entweder eine Über- oder Unterdosierung.

00:37:16: Das meine ich.

00:37:17: Da sind wir wieder beim Faktor Mensch.

00:37:19: Das ist quasi sozusagen eine latente Fehlerquelle wenn die Institutionen nicht dafür gesorgt haben dass es genau dafür ein Standard gibt.

00:37:27: Wenn man da nicht weiß wie man sich verhalten soll Und es ist ja ganz einfach zu sagen, alle Patienten unter, weiß ich, zwölf oder sechzehn Jahren bekommen ein prozentiges Propofol.

00:37:36: Dann hat man das entsprechend in der Perfusordatenbank hinterlegt und dann kommt man gar nicht in die Verlegenheit, nicht zu wissen wie man handeln soll.

00:37:44: Also da ist dann die Institution aufgefordert für diese verschiedenen Szenarien Standard zur Verfügung gestellt was nachweislich die Patientensicherheit erhöht.

00:37:52: Habt ihr denn verschiedene Konzentrationen für eure Perfusion bei verschiedenen Kindern?

00:37:56: Nein, haben wir nicht.

00:37:57: Wir sind da wirklich sehr standardisiert.

00:38:00: Propofol verwenden wir im OP auf der Intensivstation so gut wie gar nicht.

00:38:04: Das habe ich jetzt tatsächlich einmal seit, weiß ich nicht, zwei Jahren erlebt.

00:38:08: Da musste ein schwer autistisches Kind postoperativ vierundzwanzig Stunden sediert werden damit es flach liegt weil sie eine Ventriculate Nase bekommen hatten vor P-Schand also einen Ventricoloperitonellen Schand.

00:38:19: Die Kinder müssen dann eigentlich so forty- acht Stunden flach liegen mit ein bisschen Augen zudrücken.

00:38:23: Vierundzwanzig und das ist natürlich bei einem Kind, dass nicht führbar ist, nicht denkbar.

00:38:27: Und da haben wir dann aufgrund der guten Steuerbarkeit dieses Kind mit Prophosidiert aber niedrigen Dosierung, vierundzwantig Stunden, das war schon okay.

00:38:35: Sonst gibt es das de facto nicht bei uns auf der Intensivstation.

00:38:38: Spannend!

00:38:39: Aber das wäre natürlich das erste Medikament, das wir nehmen würden... Aber darüber können wir später machen.

00:38:43: Da

00:38:43: haben wir vielleicht schon den großen Unterschied, denn tatsächlich diese Dierungskonzepte die ich hier gelernt habe sind doch gänzlich andere als die, die ich kannte.

00:38:52: Ja

00:38:52: aber da müssen wir wieder aufpassen wovon wir reden von den kleinen Kindern oder von den Großen.

00:38:56: also ich glaube das ist wirklich ein großer Unterschied eben.

00:39:00: Ja okay aber das wäre im Prinzip der erste Teil den wir jetzt schon ganz gut abgearbeitet haben dass wir festgestellt haben, dass wir die Zeit bis zur Aufnahme zur Vorbereitung nutzen sollten ... oder dafür die Expertise im Team nutzen, dass wir mit den erfahrenen Pflegekräfte... ...die mit solchen Kindern am ehesten Erfahrung haben mit ins Boot holen.

00:39:20: Evaluierte Hilfsmittel benutzen um eben die Therapie zu planen.

00:39:23: und habe ich was vergessen?

00:39:24: Nein das bin nicht!

00:39:26: Das erinnert mich wieder an die sechs Ps.

00:39:28: Proper preparation prevents poor performance.

00:39:32: Ja richtig.

00:39:33: Mal wieder einen raus hauen hier in die Phrasenkasse.

00:39:36: So ist es.

00:39:37: aber Es ist wichtig, wir wollen ja dass die Kleingut versorgt sind.

00:39:40: Das könnten auch unsere Kinder sein Armin.

00:39:43: Bitte nicht!

00:39:44: Nee aber es könnten sie

00:39:45: sein... Aber könnten sie ja.

00:39:46: So jetzt kommt das Kind an Jetzt kommt der Moment den du so her beigesehnt hast.

00:39:52: Das Kind kommt auf die Intensivstation und es wird auf der wie auch immer im Bett aus dem OP kommen oder auf der Rettungsdiensttrage an dir vorbeigeschoben.

00:40:03: Was passiert jetzt?

00:40:04: Wogegen kannst du dich nicht wehren?

00:40:06: Ja, ich finde die klinische Untersuchung essenziell.

00:40:09: Und davor höre ich mir erstmal die Übergabe an und die würde ich mir auch so vorstellen dass das ganze Team zuhört Pflege- und Ärztinnen herzuschafft oder wer noch anwesend ist vielleicht sogar Physiotherapie Mikrobiologin der weiß Aufnehmende Verabteilungen

00:40:25: Wartet.

00:40:26: wir können doch nicht anfangen.

00:40:26: der Mikrobiologe ist noch nicht dabei.

00:40:30: Ja, für dich ist das zufällig ums Eck.

00:40:32: Also wir haben einen ganz tollen Mikrobiologen.

00:40:33: Schönen Grüße an... Unser

00:40:34: Sitz in Minden, die Klinik mit der Vekorporierung ist in Menden.

00:40:38: Können wir live dazuschalten?

00:40:40: Aber die schlägt wahrscheinlich schon längst, wenn es auf die Intensivstation kommt bei den Arbeitszeiten.

00:40:45: Ja, aber meistens ist ja die zuweisende Fachabteilung da einer von uns und die Pfleger oder ist noch so die drei Player, die da sind und dann der übergebende oder die übergebene Ärztin.

00:40:54: Ja.

00:40:55: Klassische Schockraumübergabe ne?

00:40:57: Ja!

00:40:57: Und da hört man sich das an was dann was jetzt vorliegt, was das Problem ist.

00:41:01: Was man noch machen muss und was die nächsten Aufgaben sind.

00:41:03: Und wenn das alles erledigt ist und das Kind sicher am Bettenplatz angekommen ist, also sprich die Beatmung umgesteckt ist, die Perfusoren stecken, das Monitoring angebracht ist... ...und dann guckt man sich den Patienten oder die Patientinnen von oben bis unten einfach mal an!

00:41:17: Gut, du hast gerade schon gesagt, Beatmungen gesteckt.

00:41:19: Das muss ja nicht unbedingt beatmet sein des Kinder.

00:41:21: Ich wollte eigentlich auf das hinaus, was wir ja schon so oft erzählt haben Und wogegen man sich nicht wehren kann, wenn das Kind an dir vorbeigeschoben wird.

00:41:30: Mit einem Blick festzustellen ist das Kind kritisch krank oder nicht?

00:41:36: Also ob der Norddeutsche sagen würde oh-hauahauaha... ...oder nur oha!

00:41:42: Ja richtig.

00:41:43: Genau das meine ich genau und da haben wir ja schon über das periodische Beurteilungsdreig zur Hauf gesprochen.

00:41:49: Ich wollte es hier nochmal erwähnen weil das eben wirklich ganz wichtig ist oben quasi auf den ersten Blick festzustellen, wie es dem Kind geht.

00:41:56: Diese drei Komponenten Erscheinungsbildatme und Kreislauf kannst du wirklich mit einem Blick erfassen.

00:42:01: Wollen wir da nochmal kurzüber sprechen?

00:42:04: Einfach so als kleines Repetitorium?

00:42:06: Ja!

00:42:07: Der gemeine Eindruck sagt mir... Wie wirkt das Kind auf mich?

00:42:10: Schaut es mich an?

00:42:12: Weint es ist zurückgezogen.

00:42:14: und grobe Frauensregel hierbei gar dass du kritisch habt kann es überhaupt noch sprechen wie sein Blick?

00:42:19: verhalten auch mal im Blick in die Augen ist natürlich nicht verkehrt.

00:42:22: Interaktivität.

00:42:23: Das sind alles so Sachen, auf die man beim allgemeinen Druck achtet.

00:42:27: Atmung gucken wir uns die atemwege an.

00:42:28: Sind sie frei?

00:42:29: Gibt es irgendwelche Atemgeräusche?

00:42:31: Stridor, Gieben, Rasseln... Ist das Kind angestrengt bei der Atmungen?

00:42:35: Kannst Einziehung, Nasenflügeln.

00:42:36: und auch da gilt je mehr dieses respiratorische System affektiert ist desto schneller kann das Kind dekompensieren, desto kritischer muss man diese Situation einschätzen.

00:42:46: Genau dann Komponente Haut schrägstrich Kreislauf Da gucken wir dass wir ein gutes Zeichen oder eher mammuriert oder blass, dann müssen wir uns eher Sorgen machen.

00:42:57: Auch mal im Blick in die Schleimhäute lohnt sich.

00:42:59: wie sehen die Augen aus?

00:43:00: vielleicht hat das Kind auch den Mund auf ist es trocken?

00:43:04: Das ist ein wichtiger Hinweis für uns ob es einen zäh Problem möglicherweise gibt.

00:43:09: Genau und wenn man wirklich jetzt alle Regeln der Kunst bericht und dieses Kind sogar mal anfasst Dann kann man die Recapzeit ermitteln und ich finde das ist auch ein ganz schöner und wichtiger Marker für die Perfusion.

00:43:22: Das heißt wir gucken Druck auf die Stirn oder auf den Torax, auf das Sternum für zwei drei Sekunden lassen los und gucken wie lang es dauert bis sich dieser weiße Fleck der sich dann gebildet hat wieder rosig färbt.

00:43:35: Alles unter zwei Sekunden ist gut Und alles über zwei Sekunde...

00:43:39: ...ist au hau au haa?

00:43:41: Ja

00:43:42: genau Richtig Beziehungsweise so drei Sekunden ist Oha, ja?

00:43:47: Und vier bis sechs Sekunden.

00:43:49: Ist dann... Ohaha!

00:43:52: Habe ich das gut wiedergegeben?

00:43:54: Ja sehr gut.

00:43:55: Schön.

00:43:57: Ich runde die Aufnahme noch mit den ablcde-checken ab.

00:44:00: Das machen auch viele KollegInnen.

00:44:01: Das gibt mir persönlich Struktur.

00:44:04: Das ist eher ein Notfall medizinisches Ding.

00:44:06: Das wird der Intensivstation nicht immer ganz gerecht.

00:44:08: Eine andere Maßnahme ist einfach zu schauen wie es im Kopf, mit dem Herz, mit der Lunge, mit den Extremitäten, Niere Bauch und Zythenes, also so von oben bis unten.

00:44:18: Wobei ich jetzt das Zythones zuletzt genannt habe aber das gehört zum Kopf dazu.

00:44:23: Ist ja aber völlig in Ordnung denn wenn man sich mit dem ABCDE Schema auskennt und da zu Hause ist dann sollte man es machen.

00:44:29: Man muss sich da nicht aus seiner Komfortzone bewegen Aber man kann sich einmal in der ruhigen Minute mit diesem pediatrischen Beurteilungsdreieck beschäftigen Wenn man das noch nicht kennt.

00:44:38: Das ist wirklich schön hilfreich Und eine schöne Ergänzung zur ABCDE.

00:44:42: möglicherweise

00:44:44: Ja, ich finde das ist so die Öffnungstür.

00:44:46: Dass man einfach einschätzt... ...baue ich jetzt Tempo und muss sich strukturiert und schnell arbeiten.

00:44:51: oder kann ich erst mal mein Kaffee ausdrinken?

00:44:54: Dafür ist das Boteilungstreik da!

00:44:56: Und wenn du ein Kind das was kritisch krank ist dann sagst du das.

00:44:59: wir haben hier einen kritisch kranke Kind.

00:45:01: das alarmiert das ganze Team.

00:45:02: Das holt ihr alle ab.

00:45:03: von ihren Netflix schauen oder Komfortsohn sitzen da.

00:45:08: Ist das

00:45:08: was man so oft in dieser Situation macht?

00:45:09: Was man

00:45:09: so macht eben genau.

00:45:11: Und dann wissen alle, okay jetzt müssen wir wirklich mal arbeiten.

00:45:13: Du weißt wie ich das meine und die Zuhörerinnen auch ne?

00:45:16: Also ich meine wir sind ja alle so ein bisschen halbe Zynika auf der Intensivstation... ...und das macht ja auch Spaß, darum lieben wir Intensifstationen.

00:45:22: aber jeder und dass ist das Tolle ist dann auch sofort dabei wenn es wirklich wichtig ist.

00:45:28: Das muss man aber wirklich an einmal so kommunizieren und das ist genau der Punkt was man dann anbringen kann, wenn man das Dreieck durch hat.

00:45:35: Und dann machen wir uns überlegen, so was ist jetzt wichtig?

00:45:37: Also was ist das wichtige klinische Management in den ersten dreißig Minuten.

00:45:42: Ich glaube ganz klar treat first what kills the first.

00:45:46: man muss die Oxygenierung sicherstellen dass es Punkt eins du hast ja schon gesagt man steckt das oben auf dem Beatmungsgerät.

00:45:51: aber das ist ja wie wir sehen bei Kindern immer seltener der Fall.

00:45:55: immer weniger Beatmung dafür immer mehr High Flow Zeit auf der Näsustation was uns auf die Füße fällt weil eine Beatmung kannst Du abrechnen High Flow kannst Du nicht abbrechnen.

00:46:04: Wir werden jetzt quasi dafür bestraft, dass wir die bessere Medizin machen am Kind.

00:46:09: Fehlt uns in eine große Einnahmequelle nicht damit wir reich werden sondern damit der Laden überhaupt gegenfinanziert ist.

00:46:17: Aber das ist ne andere Diskussion.

00:46:20: Also wir müssen uns überlegen was für ne Atemunterstützung braucht es kind?

00:46:23: und wenn es eine braucht ist es in neunzig Prozent der Fälle die Antwort High Flow meine Erfahrung.

00:46:29: Lass uns mal über die grundlegenden Effekte von High Flow sprechen.

00:46:33: Ich erinnere mich, dass ich Heifloh zum ersten Mal in Friedrichshain kennengelernt habe.

00:46:36: Also vor etwas mehr als zehn Jahren und da war das noch neu... ...und heute ist es ja eigentlich ein Standard die wir benutzen.

00:46:42: Und wie du das schon angedeutet hast besonders in der pediatrischen Intensivmedizin.

00:46:46: Richtig?

00:46:46: Ja genau!

00:46:47: Das ist eine Säule kann man sagen.

00:46:49: Man

00:46:51: kann's vielleicht zusammenfassen dann gehen, dass Heiflow vier Effekte macht, die wir gerne brauchen.

00:47:00: Erstmal hat´s natürlich einen hohen Fluss.

00:47:02: Der Name ja schon sagt, also während wir mit Nasenbrillen einen Fluss von zwei bis sechs Litern haben bei Masken bis zu fünfzehn Litern.

00:47:11: So können wir mit High Floor bis zu hundert Liter sogar pro Minute Sauerstoff applizieren und es ist purer Sauerstoffs.

00:47:18: Während man halt bei den anderen Devices immer Zuluft hat von einer Umgebung ne?

00:47:23: Und wenn da ein ... Patient sehr kritisch krank ist oder eine Patientin, atmen sie ja extrem schnell ein und aus.

00:47:29: Das hat einen sehr hohen Fluss... Und dann reicht der Fluss eben das Gerichtes nicht aus von der Nasenbrille oder der Sauerstoffmaske.

00:47:34: Und hier ist nämlich der erste Vorteil, dass es ein hoher Fluss ist und ich kann wirklich hundert Prozent die Lunge fluten mit Sauerstoffs.

00:47:42: Genau musst du aber nicht!

00:47:43: Du kannst die Fraktion vom Saustoff kannst du einstellen?

00:47:46: Genau, das wäre die zweite Komponente, die man einstellen könnte.

00:47:48: Aber das ist so eine Idee.

00:47:51: Ja, die Zweite hast du auch gesagt ist dann eben bis eben zu hundert Prozent puren Sauerstoff geben kann, aber man das eben so runter zitrieren kann.

00:47:59: Der dritte Effekt ist dass es den Todraum so ausspült wenn man das so sagen kann.

00:48:04: also dadurch dass ich immer einen Fluss habe wasche ich auch die CO-Zweimenge in oberen Atemwegen raus und ich habe weniger Atemarbeit genau weniger atemberweit und das ist natürlich toll für die alveoläre Ventilation.

00:48:21: Und der vierte Effekt is der dass man ein bisschen Pip erzeugt.

00:48:24: Eigentlich ist ja ein offenes System.

00:48:26: Man hat hier eine Maske drauf, also diese zwei Kanülen um die Nase und man ist ja definitionsgemäß nicht geschlossen mit dem Wartungsgerät.

00:48:34: aber... ...man kann sich das sehr gut vorstellen wenn man einen Ballon hat und damit den Föhn mit einem hohen Fluss reinpustet und den Föhnen da vorher stellt sich der Luftballon auch irgendwie auf und genau so ist es ja auch.

00:48:45: Wir haben bei den Kindern natürlich ein anderes Verhältnis Fluss- und Atemwegswiderstand.

00:48:51: Wir haben das schon mal drüber gesprochen, dieses Gesetz von Hagen-Poseul des RUIV gesetzt wo der Radius des Rohres durch in dem Fall die Trachea oder die Ponchioli im Zähle an der vierten Potenz steht.

00:49:03: Das heißt also wenn das kleiner wird nimmt der Atemwiegesiederstand um Faktor sechzehn zu und deshalb erschöpfen sich Kinder so schnell und deshalb brauchen sie da diese Unterstützung.

00:49:12: Und ich stell mir das mal vor wie es eine Hüpfburg Wir hatten uns zum Gartenfest eine ausgeliehen oder es mir erst mal so bewusst geworden.

00:49:17: Die Nähte sind so künstlich geschaffene Auslassstellen, das heißt du hast immer einen Dauerventilator der da unglaublich viel Luft reinpustet.

00:49:25: Das ist kein geschlossener System sondern durch die Nähte kann immer wieder Luft entweichen und man kann es auch rum hüpfen kommt über Luft raus dass dann sozusagen der Piep den es in der Hüftburg gibt

00:49:34: Ja, spannend.

00:49:35: Guter Vergleich

00:49:36: die Hüpfburg.

00:49:37: Die passive CO²-Auswaschung ist bei Kindern ganz extrem wichtig weil natürlich ihnen das Atemarbeit abnimmt und das ist ja das was wir wollen.

00:49:45: Wir wollten auch eine Form der Atemunterstützung weniger Atemarbeit.

00:49:50: Und ich weiß nicht bei den Erwachsenen habe ich Heifloh tatsächlich noch nie angewendet immer nur über den Kindern da ist sie auch noch angewärmt.

00:49:57: Das heißt sie feuchtet das Sekret an.

00:49:59: des Vierzelner Verbesserten Sekretolyse ... positiver Effekt so einer angewärmten, feuchten High Flow Luft.

00:50:10: Ja das bei Erwachsern auch.

00:50:10: Und bei unseren Devices kann man auch Ultraschallvernebler verwenden.

00:50:13: Man kann also auch Wirkstoffe-UltraschAll vernebelt in den Flow applizieren.

00:50:17: Mhm ja, das ist bei Erwachsenen ganz genau so.

00:50:20: Also sowohl mit der Befeuchtung als auch mit dem Verneblar und ... ... aber primär ist es halt zur Oxygenierung gedacht.

00:50:28: Ich glaube der Effekt mit der Auswaschung ist geringer.

00:50:31: Wenn ich wirklich eine Atem-Arbeitsprobleme habe, dann würde ich ne Atemunterstützung machen.

00:50:35: Also sprich ein Piep und einen Pressure Support mit einstellen.

00:50:39: NIF sozusagen?

00:50:40: Ne NIF Beatmung?

00:50:41: Genau!

00:50:41: Ne Nif Beatmungen.

00:50:42: Wenn du nur eine reine Oxygenierungstörung hast, würde ich eher Heifloh machen.

00:50:45: Hast Du eher einen Atemarbeitsproblem, was sich durch ein hohes CO² zeigt... ...würde ich eher zu einer Nifttherapie tendieren.

00:50:54: Okay, das brauchst aber den Kindern nicht weil da die Decarboxylierung durch das Heiflauch ziemlich effektiv ist und die Atemarbeit effektiv abnimmt.

00:51:02: Also eine NIF ist ja wirklich etwas, was man tolerieren muss... ...und da kriegst du Kinder halt nicht dazu aus, dass du sie dirst.

00:51:09: Und das ist beim Heifloh weniger stark ausgeprägt.

00:51:11: Du musst nicht so stark sedieren, manche brauchen ein bisschen was aber... Da kommen Sie mit Clonidin oder Dexamethomidin ganz gut hin und brauchst keine intensivere Sedierung.

00:51:20: Das ist ein großer Vorteil, dann können die noch trinken und sind noch irgendwie... ... bespielbar sozusagen und haben trotzdem diese Atemunterstützung.

00:51:27: Habt ihr bei den Erwachsenen eine Formel, nach der er sozusagen... ...den First Approach berechnet?

00:51:33: Womit ihr startet?

00:51:34: Tatsächlich kenne ich keine und das werde ich auch häufig im Studierenden Unterricht gefragt.

00:51:38: Was stellt man denn da ein?

00:51:40: Und dann sage ich immer Keine Ahnung.

00:51:44: Super Lehrer!

00:51:45: Weil ich sage wichtig ist ja dass man die Zielgrößen versteht und die Ziel Größe ist die Klinik und die Sättigung Und man muss sich natürlich von oben nach unten titrieren.

00:51:54: Also ich würde erstmal hoch anfangen, sprich hohen FiO-Zwei einstellen und einen hohen Fluss... ...und dann würde ich mich runter titriern damit das eben mehr komfortabel für den Patienten ist.

00:52:04: Also jetzt sage ich mal, keine Ahnung... ...achtzig Prozent oder hundert Prozent Sauerstoff, dreißig Liter.

00:52:09: so würde ich anfangen vielleicht.

00:52:11: Oder?

00:52:13: Und da sehe ich ja, hilft es dem Patienten oder der Patientin wenn ja toll vorsichtig reduzieren, wenn nicht steigern!

00:52:21: Okay, also du tötrierst dich ran.

00:52:23: Tätrieren ist ja ein sehr gutes Mittel.

00:52:25: in der Medizin haben wir auch schon gelernt.

00:52:28: Bei den Kindern gibt es tatsächlich eine Formel da wir applizieren für die ersten zehn Kilo zwei Liter pro Kilo körpergewicht und zehn Kilokind bekommt im Ersten Approach zwanzig Liter Und das kann man noch auf drei liter steigern und über zehn kilo gibt's dann für jedes weitere kilo einen halben liter dazu.

00:52:46: Das heißt bei vierundzwanzig kilo Die ersten zwanzige liter Für die ersten zehn kilo und dann fehlen noch vierzehn kilo das ganze mal ein halben liter.

00:52:56: Das sind sieben also vierzehnt durch zwei sind siebend.

00:52:59: Und dann kommen wir bei einem viertzwanzig Kilokind auf siebenundzwanzigt Liter.

00:53:02: erst Einstellung

00:53:03: Ja spannend ich

00:53:04: würde nicht auf hundert prozent gehen.

00:53:05: Ich würde je nachdem wie schlecht die Oxygenierung ist bei dem kind Da erstmal was ein bisschen niedriger anfangen und mich dann genau dahinter drehen, wo ich hin möchte.

00:53:12: Genau

00:53:14: Spannend ... denn das erinnert mich erst mal an die Vier-Zwei-Eins-Formel bisschen, mit diesem skripten Konzept.

00:53:19: Genau,

00:53:19: finde ich auch sehr

00:53:21: ähnlich.

00:53:21: Du kommst auf siebenzwanzig Liter bei vierundzwanziger Kilo... Jetzt hab' ich überlegt meine dreißig, die ich so mal vorgeschlagen habe sind jetzt also niedrig angesetzt.

00:53:28: aber dann dachte ich mir ne eigentlich nicht weil die Atemarbeit, die ein Kind ja leisten muss ist ja auch nunmehr deutlich höher, ne?

00:53:35: Also das heißt Ich muss ja auch überkompensieren.

00:53:38: Deshalb ist der Das widerspiegelt die Formel ja auch, dass du in den ersten zehn Kilo mehr Liter Fluss nimmst und danach weniger dazupackst.

00:53:47: Also ich glaube, dreizig bis vierzig ist wahrscheinlich eine gute Startgröße beim Heifloh, beim Erwachsenen.

00:53:51: Magensonde bei Heiflau bei Erwachsenden?

00:53:54: Ist das ein Standard oder ist es ein Add-on?

00:53:57: Ja also Magensonden standardisiert am Heiflu hier ein.

00:54:01: Ich glaube, das ist nicht ein Kriterium eine zu legen.

00:54:05: aber wenn der Patient eine entsprechende Indikation hat Ilios zum Beispiel, dann würde ich das machen.

00:54:10: Ja

00:54:11: gut da hast du ja schon die Indikation.

00:54:12: Genau.

00:54:13: also ich würde es nicht forcieren bevor ich den Patienten helfe.

00:54:18: Okay aber wir machen das schon regelhaft.

00:54:21: Also ich wiederhole mich wir sind ein neuropädiatrisches Zentrum dass jetzt viele Kinder haben schon einen Magen sondern nämlich eine PEG und die machst du dann auf und lässt sie auf Ablauf damit die geschluckte Luft oder passiv reingepusse die Luft eben auch ab ... fließen kann, trainiert werden kann.

00:54:36: Denn das sehen wir schon als Problem, ne?

00:54:38: Magenblase haben wir auch... ...als Beatmungskomplikationen bei Dopes mal durchgesprochen,... ...die macht es ja im Zweifel wieder schlimmer wenn sie von unten gingst Zwerchfeldrückt und dem Kind Vitalkapazität klaut.

00:54:52: Also die Magensonde um die Luft zu trainieren ist schon obligat.

00:54:56: Ja oder noch viel schlimmer.

00:54:58: Das Herz komprimiert.

00:54:59: Das habe ich auch schon ein paar Mal gesehen dass dann die Kinder Tari-Kart werden ... weil die so eine Art Tamponade haben durch diese Luft im Bauch.

00:55:06: Ja, für so einen abstruktiven Schock?

00:55:07: Ja genau!

00:55:07: Das ist ja spannend und da würde ich jetzt nicht drauf kommen zum Beispiel... ... das wäre jetzt nicht mein erster Gedankengang bei Heiflotherapie, bei Erwachsenen.

00:55:15: Bei Kindern sollte man dann denken, dass es schön ist.

00:55:17: Dann haben wir hier noch eine Take-Home Message gleich rausgearbeitet.

00:55:23: Ankunft des Kindes.

00:55:24: Jetzt haben wir uns ein bisschen schon in der Heifloterapie verhakt.

00:55:27: aber gut, jetzt haben wir das schon abgefrüchtig.

00:55:28: Da müssen wir da nicht mal großartig drüber reden.

00:55:31: Aber eigentlich wollten wir über eine Struktur sprechen, wie so ein Kind ankommt und was dann wichtig ist als sozusagen Behandlungsgrundsatz.

00:55:41: Und da haben wir uns ja schon mal in anderen Kontexten so ein paar Dinge erarbeitet, wie man Out of Comfort Zone trotzdem sicher arbeiten kann.

00:55:51: Da war ja ein ganz wichtiges Tool das man Strukturen sich entwickelt auf die man im Notfall zurückgreifen kann.

00:55:58: also da hatten wir latente Fehlerquellen.

00:56:01: Wenn es keine Standards oder Strukturen oder Prozessbeschreibungen gibt und wenn man doch häufiger als einmal in fünf Jahre einen Kind auf eine Intensivstation, auf seine Intensifstation aufnehmen muss sollte man schon dafür sorgen dass es eben Standards dafür gibt.

00:56:18: Medikamentenstandards Versorgungsstandards.

00:56:21: Intubationsstandards Intubation an das Nicht-Nicht in den Kindes da sollte jeder eigentlich auf evidente Literatur zurückgreifen können und das dann eben nach dem jeweiligen State of the Art auch durchführen, oder?

00:56:34: Stimmst du mir dazu?

00:56:34: Ja, auf

00:56:34: jeden Fall.

00:56:35: Also da bin ich auch... Ich habe gerade durcheinander gedacht als du das gesagt hast wie das bei uns ist Und man würde ja vermuten dass man eigentlich nicht nachfragen muss Wie möchtest du die Intubation machen sondern eigentlich müsste einfach alles hingelegt werden.

00:56:45: und dann heißt es so wir fangen an Aber man wird jetzt trotzdem jedes mal gefragt was ihr auch sehr nett ist Möchtest Du jetzt das Medikament haben oder den Tubus oder möchte es um Videolarinkoskop oder Nicht?

00:56:55: und dann spätestens bei der Frage Welche mal?

00:56:58: hellhörig und denke mir, wir machten heutzutage doch nicht die Videolaryngoskop bei der Notfallintubation.

00:57:03: Aber das wird man trotzdem oft gefragt?

00:57:05: Wichtig ist halt dass man im Team auf einem Informationslevel ist.

00:57:09: Dass man sich das einfach vorher überlegt was möchte man machen welche Medikamente möchte man verwenden?

00:57:14: in welcher Dosierung möchte man das für dieses Kind?

00:57:17: welche Turbussgröße?

00:57:18: wie tief darf der Turbus eingeführt werden?

00:57:20: hier wieder Verweis auf die DV-Notfallkarte.

00:57:23: Und dann eben den Plan A durchsprechen, idealerweise auch einen Plan B entwickeln und den auch durchsprechen.

00:57:29: Und sich dann an den Plan halten.

00:57:31: das gibt in der Luftfahrt so ein Spruch planen deinen Flug und fliege deinen Plan.

00:57:35: genau so sollte man das ja auch machen.

00:57:37: Man sollte seine Prozedur planen und die dann auch genauso durchführen.

00:57:41: Da gibts auch so ein Gegenspruch zu.

00:57:43: Der Plan ist aufgegangen aber der Plan war scheiße!

00:57:46: Wenn es doch schief geht.

00:57:48: Ja, wenn man hinterher...

00:57:49: Aber konsequent!

00:57:50: ...den Retrospektive

00:57:51: feststellt, dass der Plan scheiße war?

00:57:53: Auch in Ordnung.

00:57:54: Man hatte einen Plan.

00:57:55: Schlechter hat kein Plan und das funktioniert deshalb nicht.

00:57:58: Das sage ich auch immer allen so jungen Leuten die dann somit sich hadern.

00:58:01: Ich sage, ihr rinn ist menschlich aber im Irrtum für Harren ist teufelisch.

00:58:06: also ein Spruch kriegen wir bei uns den Wohnzimmer und ich habe diesen Spruch als Kind nie verstanden.

00:58:11: aber jetzt wo ich erwachsen bin verstehe ich das.

00:58:14: Beschreibt ihr genau das.

00:58:14: Also wenn du einen Plan hast und den verfolgt, und du davon überzeugt warst dass der richtig war dann ist es gut.

00:58:19: Wenn du danach aber feststellst, dass er nicht gut war Dann solltest du das nixmal inkorrigieren oder allgemein Deinen Korrekturkurs?

00:58:26: Ja, währenddessen.

00:58:27: Wir lernen ja auch in diesen ganzen Buchstaben-Kursen die Reevaluation der Situation immer wieder gucken sind wir noch auf dem richtigen Weg oder eben nicht?

00:58:34: und dazu gehört auch dass die Einschätzung der Teammitglieder gehört wird und zwar egal wer das ist ob das jetzt eine PR Studentin ist oder deine Pflegekraft es völlig egal.

00:58:45: jeder hat irgendwie eine Sichtweise auf die Dinge einer Einschätzung und darf die auch kommunizieren muss sie kommunizierend dürfen.

00:58:53: Vielleicht sind da super wichtige Therapieentscheidende, lebensrettende Informationen dabei.

00:58:58: Und die muss man nutzen!

00:59:01: Also da haben wir Team Resource Management.

00:59:04: also das ist auch sehr viel Human Factors über was hier gerade so parlabern.

00:59:09: Ich finde es sogar fast schon schwierig wenn jemand etwas nicht sagt weil der oder denige er glaubt dass ... der Lieder Ahnung hat.

00:59:18: Und ich glaube je höher die Position, also je oberärztlicher, chefärzlicher,... ... desto weniger wird gesagt diese Studie haben wir auch schon tausendmal zitiert.

00:59:26: Aber das ist wirklich die Realität.

00:59:28: Also kurze Zusammenfassung dieser Studie.

00:59:30: falls jemanden sie noch nicht kennt... da wurde ein Szenario entwickelt in dem einen Oberarzt oder eine Oberärztin mit einem Team zusammen eine Notfallsituation meistern sollte.

00:59:41: es wurden absichtlich Fehler eingebaut das wussten aber die Nicht-Oberärzlichen Leute nicht Und dann wurde geschaut, ob sie intervenieren.

00:59:48: Aber es haben in erstaunlich vielen Fällen die Themen, die die Lieder nicht gemacht und die haben den Oberarzt nicht widersprochen, der wird ja schon wissen was er macht so ungefähr.

00:59:55: Das war das Ergebnis... Das war

00:59:56: die häufigste Begründung sozusagen man hatte Respekt.

00:59:59: Man wollte den Oberarz nicht depieren, man wollte ihn irgendwie nicht in Kompetenz unterstellen ganz schlecht sowas zu machen.

01:00:05: Aber wie man das umgeht weiß ich nicht!

01:00:06: Das ist glaube ich auch tief verankert in Menschen irgendwo, ne?

01:00:10: Näh niedrige Hierarchien ist schon mal ein gutes... Also deshalb habe ich dir auch das Du angeboten.

01:00:16: Das ist dann zwischen uns in der Kommunikation aber besser klappt, oder?

01:00:18: Dass da Informationen nicht voneinandergehen.

01:00:19: Dann klappt das aber nicht immer.

01:00:20: Ich bin da so noch skeptisch... Also ich bin jedes Mal traurig und mir ist es auch schon ein paar mal passiert, dass Leute mir etwas nicht gesagt haben und die nachhinein sie mir gesagt haben, ich habe mich schon gewundert, warum du das so gemacht hast.

01:00:30: Da sage ich, warum hast du es dir nicht gesagt!

01:00:31: Ist doch voll wichtig!

01:00:32: Ich hab voll Blödsinn geredet und ich habe das nicht gemerkt.

01:00:36: Und das tat mir weh.

01:00:38: also irgendwie fand ich das nicht gut.

01:00:39: Ja, Dieter Tropfen hüllt den Stein.

01:00:41: Diese Gespräche sind auch wichtig.

01:00:42: Die muss man halt auch suchen und muss das klarstellen dass man das ganz klar wünscht oder einfordert.

01:00:47: Oder in der Situation ganz klar einfordern und sagen, wer hat noch eine Idee?

01:00:50: Wer hat dann Gedanken?

01:00:51: Gibt es noch andere Gedanken dazu?

01:00:53: Sind wir alle der Meinung, dass wir jetzt gerade auf dem richtigen Weg sind?

01:00:57: Solche Fragen helfen ja immer mal um so eine Awareness zu schaffen.

01:01:01: Ich möchte jetzt von dir deine Einschätzung

01:01:03: haben.".

01:01:04: Und vorausgesetzt ist natürlich immer, dass we uns darüber im Klaren sind, dass menschlichen Fehler unterliegen.

01:01:09: Dass wir einfach Menschen sind, schlechte Entscheidungen treffen, dass wir fixieren und so weiter.

01:01:15: Das haben ja schon eine ganze Folge drüber gemacht die heißt Komplikation im Kinderuppfee ist glaube ich ganz am Anfang die Acht oder so gewesen.

01:01:23: da geht es eben genau darum menschliches Verhalten im Stress Fehler, Fehler Entstehung usw.

01:01:30: An dieser Stelle sah echt das nochmal herzlich ans Herz gelegt!

01:01:34: Und ein weiteres Mittel um Fehler zu vermeiden und dann denke ich können wir hier die Human Factors abhaken.

01:01:39: Dass wir uns hier nicht verzetteln, ist die Close Loop Communication.

01:01:42: Absolut ganz wichtig und das wird auch immer mehr gelebt ist meine persönliche Erfahrung.

01:01:48: ich weiß noch wie wir in einer anderen Folge von uns mit Jurst Kaufmann drüber gesprochen haben.

01:01:52: er hat uns erzählt dass er das eingeführt hat.

01:01:54: am Anfang kamen die Leute alle komisch geguckt und nach ein paar Jahren war das selbstverständlich Und Es kommt mir so vor als ob es bei uns genauso wäre.

01:02:02: also Ich hatte gerade Ende letzter Woche so einen Fall über uns im Zentral OP.

01:02:07: Da war ein Schüler da oder eine Schülerin war das, genau.

01:02:13: Und Schwester Steffi hat mir gesagt ... Heparin ist drin oder es gegeben und ich so ja, Heparini ist drin!

01:02:18: Und dann erklärte Schwester Stefi der Schülerin, guck mal, dass nennt man Close-Doop-Communication, er hat das jetzt bestätigt damit ich weiß, dass er's gehört hat und... Ich hab mich so darüber gefreut, dass das so einfach auch für sie wichtig war weil ich wusste das eigentlich zu dem Zeitpunkt nicht ob das für Sie wichtig ist, dass ich das bestätige oder nicht aber ich mach's einfach, weil das bei mir tief drinnen verwurzelt ist.

01:02:39: Aber es zeigte mir, dass auch die Pflege da so weit ist oder schon immer vielleicht war.

01:02:45: Ich weiß es nicht aber da ich mich gefreut, dass das eben dort auch einen hohen Stellenwert hat und thematisiert wird an, dass er sich das vielleicht wahrgenommen hätte in der Vergangenheit

01:02:54: Wir haben darüber gesprochen mit Joost glaube ich in der Folge Medikamentensicherheit für Kinderanlässe.

01:02:59: Also auch diese Folge manchmal.

01:03:00: wir haben wirklich schon alles abgefrühstückt können weil den Rente gehen Armin!

01:03:04: Wir sind dabei aber noch dabei ... über die ersten dreißig Minuten zu sprechen.

01:03:08: Wir haben also Oxygenierung sichergestellt, ja... ... Frage Sedierung dafür notwendig, ja nein!

01:03:13: Dann machen wir die Schubnade-Sedierung auf, über die sprechen wir noch.

01:03:15: Kreislaufbehandelns ganz klar auch hier Robert Simpelmann ... ... Flüssigkeitstherapie in der Kinderanne, sie haben ja auch eine Folge drüber gemacht ... ... vier zu eins Regel und alles was dazugehört.

01:03:26: das ist ein Thema für sich.

01:03:28: ich glaube hier kann man sagen im Volumenbolus von zehn Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht darf man immer geben, voll Elektrolytlösung und dann reevaluieren ist die Rebkapzeit besser geworden oder nicht.

01:03:41: Und wenn nicht, kann man den Bolus wiederholen.

01:03:44: Also Plüssigkeitstherapie gegebenenfalls Kattichvermiengabe aber auch hier gilt die Kattichi-Vermingabe ist nur finde ich geeignet um die kleine Blutdrucksenkung für zwischendurch zu behandeln.

01:03:57: das Ursprungsproblem ist sozusagen die Normovolemie wiederherzustellen.

01:04:03: Das ist eigentlich eine Herausforderung.

01:04:06: Und wenn das nicht reicht, ja?

01:04:07: Wenn trotzdem die Zentralvenöse-Sättigung irgendwie schlecht ist und das Kind sozusagen ein hypodynamisches schlechte Perfusion hat.

01:04:13: Dann kann man natürlich kaltlich umhinein setzen im Sinne von Inotropiesteigerung, im Sinne der Verbesserung der Perfusion.

01:04:19: also in dem Fall dann Dobotamin als Mittel der Wahl und nicht Adrenal weil das macht nur die Gefäße eng und erhöht im Prinzip nur den Gefäßwiderstand.

01:04:28: Das ist nichts was wir erreichen wollen.

01:04:30: Es sei denn wir wollen im Rahmen eines ... sceptischen Krankheitsbildes einen normalen Gefäßtonus herstellen, ne?

01:04:36: Also sozusagen die Atenoltherapie um die ... ... physiologische Voraussetzung wiederherzustellen.

01:04:41: So spannend dass du das so sagst!

01:04:43: Wenn ich jetzt jemandem beibringen müsste wie er sich an einer differenzierten Volumen- und Kattächi-Lamintherapie beim Erwachsenen nähern müsste würde ich ihm sagen guck dir den Patienten an stabilisieren Blutdruck durch so meine wegen Bodigambi, wie du schon gesagt hast... Und dann musst du aber natürlich rausfinden was das Problem ist und dafür gibt es ja Instrumente Ultraschall Pico Und klinische Untersuchungen, so was wie passive leg raising test und natürlich die Klinik.

01:05:05: Also was hat er für eine Erkrankung?

01:05:07: Manchmal ist es ja auch naheliegend wenn jemand ein Selbstes hat dann ist das ein Widerstandsverlust, wie du gesagt hast.

01:05:11: Und entsprechend danach würde ich die Kathechilamintherapie oder die Volumeterrapie steuern... ...und du hast gesagt ihr würdet eher zu Dobutamien gehen, meinst du?

01:05:21: Das ist der Klassiker!

01:05:22: Ja

01:05:22: aber macht dir das eher mal blind.

01:05:23: also ist das so.

01:05:25: drinne bei Kindern und bist du welchem Alter würdet ihr das machen?

01:05:29: Ja, wir machen das primär.

01:05:30: Also Adrenalis ist die absolute Ausnahme bei uns auf der Station.

01:05:33: Wir wollen natürlich in erster Linie eine Perfusion haben.

01:05:37: Was habe ich damit die Frage beantwortet?

01:05:39: Ich hab die Frage vergessen.

01:05:41: Die Frage war mit welcher Rationale macht ihr Dobutamin?

01:05:43: und dass es ja bekannt war Kinder, dass man das so macht.

01:05:45: aber Das ist auch ein großer Unterschied.

01:05:47: wie während ihr das einfach mal so anmacht auf gut Glück in Anführungen strechen.

01:05:52: Natürlich natürlich evaluierte hier auch die Kinder.

01:05:54: gar keine frage Aber dir fangt ne Dobutamine an Und auf einer Erwachsenen-Zensiv würde man eher mit No Adrenalin anfangen.

01:06:01: Adrenal ist eine Handelsnahme, lass uns den vermeiden!

01:06:04: Oh, Verzerrung... Ah, schau auf mein Hauptdurchsrecht.

01:06:06: Genau, mit no Adrenalinen, aber das machen wir nicht.

01:06:08: Also weder adrenal noch nur Adrenalinszenz sind wir überwiegend nach unserer Station ein.

01:06:14: Sondern machen das auch nicht blind und wir titrieren es natürlich auch an ne?

01:06:16: Also so drei bis fünf Mikrogramm pro Kilo pro Minute ist mal eine schöne Ausgangswerte.

01:06:20: Den kennt ihr auch von Erwachsenden.

01:06:22: Und dann gucken wir uns das an und steuern, dass natürlich... ...anhand von echokardiografischen Befunden oder eben auch der Zentralbelösensättigung... ...und schauen wie gut die Perfusion tatsächlich ist.

01:06:32: Bei Kindern ist es aber in der Regel ein relativer oder absoluter Volumemangel, den es zu beheben nimmt.

01:06:38: Ja okay!

01:06:39: Das ist vielleicht wirklich mal ein guter Hinweis denn bei Erwachsenen ist es so problematisch gerade wenn die Kardial vorerkrank sind.

01:06:44: da kannst du denen auch mal einen halben Liter reinkippen ok?

01:06:46: Aber darüber hinaus sollte man einen Plan haben.

01:06:49: Aber hast Du einen ... anderweitiges Problem, ich weiß nicht jetzt.

01:06:52: Es fällt mir jetzt auch keine Situation ein, aber dann natürlich kann eine Ortenklammer stehen nur so vorliegen... ...eine Herzinsuffizienz und da musst du natürlich... ...bisschen vorsichtiger sein mit dem Volumen,... ...aber ist natürlich auch die Frage was hilft den Patienten dann?

01:07:05: Und da muss man bisschen schon so differenzierter schauen.

01:07:10: Ja auf diese Kinder... um die es gerade geht, über die wir grade sprechen haben ja so die Noxen des Lebens langjährige Arteriohypertones und so noch nicht eingewirkt.

01:07:20: Das heißt da sind die Klappeninsuffizienzen entweder bekannt weil jedes Kind mit Herzgeräusch ein Echo kriegt irgendwie in der Perinatalphase oder wenn's eben klinisch auffällig ist zynotisch für Leistungseinschränkung hat.

01:07:36: Die sind in der Regel durchdiagnostiziert, dann wissen wir ja ob die jetzt Herz-Vizien haben oder nicht.

01:07:40: Ja das ist auch ein guter Punkt.

01:07:41: also eigentlich kann man bei Kindern postulieren dass sie gesund sind, also herzgesund und das vielleicht auch bisschen entspannter wenn man das so annimmt.

01:07:49: Bei denen dies nichts sind den sieht man das an aber Kinder hatten eben keine Herzenfagte.

01:07:54: durch diesen Lebenswandel bedingt sind, die Lebenskerze die von beiden Seiten angezogen wurden, die fallen hier alle weg.

01:07:59: zu den ersten dreißig Minuten gehört dann aber auch der Beginn einer klammeraufkalkulierten Klammer zu antibiotischen Behandlungen.

01:08:07: Also die Kinder, die haben ja häufig Infekte und da muss man sich überlegen ist es sicher ein viraler Infekt oder gibt es Hinweise auch auf den praktälen Infekt dass man frühzeitig dann mit dem entsprechenden Antibiotikum beginnt was so die üblichen Verdächtigen abdeckt?

01:08:24: Das ist auch ein Thema für sich.

01:08:26: das können wir glaube ich jetzt nicht weiter vertiefen aber da gelten ja ähnliche Herangehensweisen wie bei Erwachsenen würde ich mal so unterstellen.

01:08:32: Ja, also die Bakterien sind ja nicht gleiche.

01:08:36: Aber was mir aufgefallen ist, dass häufiger so Tobramilzine bei euch gegeben wird in der Kindermedizin und... Was war das noch?

01:08:44: Genta auch ganz häufig glaube ich kann es sein oder?

01:08:46: Das sind so Medikamente, die sich ganz selten benutzen.

01:08:49: Ampicillin-Gentermizinerger sehr beliebte Kombinationen aber da geht's jetzt nicht um respiratorische Infekte in der Altersgruppe, die wir gerade besprechen, fünf Jahre oder so.

01:09:02: Da haben wir dann auch wirklich die klassischen Antibiotika, wie Ampicillin-Sobakt haben oder nur Ampicellin.

01:09:07: Ja!

01:09:08: Oder abtumineller Fokus, dann eben Cepacellin, Mediterranean Zohl oder Piperacillin.

01:09:15: und die richtig kranken, richtig multiresistenten Kinder, die sehen dann auch mal Carbapenemirupinien sowas.

01:09:21: Die Eskalationstufe

01:09:22: in Ampicylinen, Tatsobagmirupinin...

01:09:27: Ja, mit Wanko oder ohne Wankoo.

01:09:30: Okay das ist also doch gleich.

01:09:32: dann

01:09:33: Kinder sind kleine Erwachsene merkst du?

01:09:36: Ja und wichtig die Evaluation ganz klassisch so nach dem ABCDE Schema wie wir das hier schon

01:09:43: vorgestellt haben.

01:09:46: wichtig was hier noch in den ersten dreißig Minuten aus meiner Sicht es ist halt das Antizipieren vital bedrohlicher Probleme.

01:09:53: erst recht die drohende Erschöpfung der Atempumpe kann wirklich relativ schnell bei einer Atemwegswiderstandserhöhung eintreten und da will man nicht hinterherlaufen.

01:10:03: Sobald das Kind Einziehungen hat, angestrengt atmet ist der erste Reflex High Flow.

01:10:08: Wie sieht

01:10:08: es aus mit Zugängen?

01:10:10: Ja!

01:10:11: Das ist ein

01:10:11: guter Rund.

01:10:12: Das ist so ein klassischer Punkt für die ersten dreißig Minuten.

01:10:14: Da entscheidet man ja, brauchen wir jetzt einen ZVK oder nichts oder reichen die zwei Peripherren-Zugänge.

01:10:20: Atheria, ja nein...

01:10:22: Das muss man dann einfach entscheiden, also Arterie ist schon näher die Ausnahme.

01:10:26: Also das ist ja auch.

01:10:27: wenn die nicht-invasive Blutdruckmessung gut funktioniert Dann kann man sich damit denke ich zufrieden geben Gut abwägen vor allen Dingen wenn man keine Erfahrung hat diese kleinen Arterien zu kanulieren.

01:10:35: Ende hast du halt durch Blutungsstörungen und immer noch keine arterielle Blut druck Messung.

01:10:39: das sollte man sich wirklich gut überlegen.

01:10:41: aber was ganz wichtig ist Wenn man solche Instrumentierung macht wie ein ZVK zum Beispiel ... den Kreislauf, dann heißt

01:10:50: es konkret was.

01:10:51: Also du würdest erstmal einen Zitvokal legen unter... ... leichter Sedierung mit lokallandes Tessin oder?

01:10:57: Ich würde erst mal diesen Volumangel beheben.

01:10:59: ja ich würde über meine Perifernzugänge die ich habe also die kriegt man ja schon irgendwie in der Regel.

01:11:05: Würde ich den Volumangel behebe ich würde vielleicht mit einer sanften Kategorientherapie mit Dubutamin schon anfangen wenn ich den Hinweis habe dass das Kind eine schlechte Perfusion hat und dann würde ich, wenn ich dann meine jetzt sind gute Kreislaufe Verhältnisse erreicht.

01:11:20: Eine Sedierung machen die jetzt nicht, das Kind wie jetzt Propofol zum Beispiel wegknallt sondern da würde ich dann mit Ketaminarbeiten zb oder mit Dexmedetomidin kann man auch Nasal geben oder Rektal.

01:11:31: Das ist dann wiederum ein wesentlicher Unterschied zu den Erwachsenen.

01:11:34: Da würde ich kein Ketamine-Rektal geben

01:11:38: Ja aber das ist in dem Fall hilfreich um dann möglicherweise das Kind so ein bisschen abzuschirmen um eine Flexion

01:11:43: zu bekommen

01:11:43: ... damit ich dann den Kreislauf sozusagen stabilisieren kann, ... ... dann IV weitermache und dann mein ZVK-Lege.

01:11:49: Okay

01:11:49: ja guter Punkt!

01:11:51: Ich glaube wenn ein Patient so kritisch krank ist ... ... oft intensiv bei den Erwachsenen, dann sind die oft schon ... ... somnolent schräg-strich-soporös das heißt da brauche ich keine Sittierung mehr eigentlich zusätzlich?

01:12:02: Ja eigentlich ja macht es natürlich aber auch dramatischer... ...und oft sind dann die Venen, wenn man einen ZVk legt ... ... platt.

01:12:11: dem Patienten hinzulegen ist schwierig,... ...dann muss mal ein bisschen so abwägen wie man's macht.

01:12:16: Ja, und zur Arterienanlage.

01:12:18: Das ist zum Beispiel aber eine Sache die ich sehr gerne auf Intensiv mache denn das ist deine Low Risk High Profit Procedure Und man kriegt ja wirklich viele Informationen über eine arterielle BGA

01:12:28: Wenn du ein entsprechendes Kaliber hast bei kleinen Kindern?

01:12:32: Genau,

01:12:33: also es ist schon stark dass ihr das so ohne Arterie durchzieht, kategorische Elimine zu geben und Oxygenierungstherapie zu machen ohne eigentlich zu wissen wo ihr steht.

01:12:41: Aber macht ihr eine Kap-BGA vielleicht?

01:12:43: Eine Kapileere?

01:12:45: Na ja klar, das haben wir.

01:12:46: Das ist unser Vorausparameter ne?

01:12:49: Die machen wir regelmäßig die machen wir vierstündig sechsstündig achtstündigt nach Indikationen Aber damit kommst du hin Damit kannst du wirklich gut auf Sicht fahren und kannst wirklich deine Behandlung und deinem Behandlungserfolg.

01:13:01: Ja auch

01:13:01: ganz kurz mal

01:13:03: ein Tipp noch an alle die eben keine Erfahrung haben mit Kindern Und jetzt in diese Situation kommen und nicht die Zeit haben von diesem Podcast zu hören vorher noch schnell.

01:13:13: Es gibt das pediatrische Intensivnetzwerk Und die bieten an, in solchen Situationen unterstützend zur Seite zu stehen.

01:13:21: Kann man sich sozusagen ergoogeln den Kontakt oder man nimmt halt einfach Kontakt zu der nächsten gelegenen pädiatrischen Resilstation auf vielleicht schon die Station wo das Kind perspektivisch eh landet wird.

01:13:32: dann kann man schon mal gemeinsam diese Therapie

01:13:34: planen.

01:13:35: Guter Hinweis Gordon aber ich glaube dass es nahe links ist genau das hast du gesagt.

01:13:38: hast seinen die Zistation anzuschreiben oder anzurufen und dann seinen Hintergrund zu rufen, wenn man je nachdem in welcher Position man ist.

01:13:46: Ich glaube es war noch klugermaßen am Hilfe holen auf jeden Fall.

01:13:49: Gut!

01:13:50: Wir haben darüber gesprochen das kritisch kranke Kind zu erkennen Hilfsangebote zu nutzen.

01:13:55: wir müssen ABC stabilisieren bevor wir Sedierung starten.

01:13:59: wir müssen den Zustand zu jedem Zeitpunkt reevaluieren mögliche Probleme antezipieren.

01:14:05: Und dann zum Human Factor Teil ... dass wir auf Augenhöhe kommunizieren, niedrige Hierarchien.

01:14:11: Feedbackmechanismen nutzen Close Loop Communication... und uns einfach unsere Menschlichkeit bewusst machen,... ...dass wir ihr menschlichen Fehler unternehmen.

01:14:19: Hervorragend!

01:14:20: Und jetzt bleiben noch so drei Themen offen.

01:14:22: Wenn ich das so richtig in der Rundkabel,... ...wir wollen nochmal über die Intubation an sich sprechen.

01:14:27: Trombose-Pofilaxe und Sedierung oder?

01:14:29: Das ist noch so.

01:14:29: die drei wichtigen Punkte vielleicht.

01:14:31: Genau.

01:14:32: Ja,

01:14:32: wann würdest du denn ein Kind intubieren,... ...wenn jetzt die ganze Heiflohtherapie, über die wir ausführlich gesprochen haben,... Versagt.

01:14:37: Was ist dein Kriterium?

01:14:43: Erschöpfung, drohende Erschöfffung oder schon vollzogene Erschäpfung oder eben auch Aspirationsschutz.

01:14:50: Wir hatten gerade ein Kind auf der Station.

01:14:54: das Postoperativ war ja auch schlecht führbar aufgrund eines schweren Autismus und musste noch ein bisschen sediert werden um die unmittelbare postoperative Phase zu überstehen.

01:15:05: Was allerdings keiner wusste ist, dass das Kind einen üblen Reflex hatte und es hat unter dieser leichten Sedierung still gar nicht aspiriert.

01:15:14: Und ein Tag später lag's mit hundert Prozent Sauerstoff auf dem Bauch, will man auch nicht.

01:15:20: So viel übrigens zu Aspiration bei Kindern sind harmlos.

01:15:23: Ich habe mich an diesem Fall eines Besseren belehren lassen aber wir haben ja immer schon gesagt, dass die multimorbiden Kinder – und das war so eins dass die natürlich ein höheres, eine höhere Motorität haben.

01:15:33: Wenn sie aspirieren und in dem Fall war das eben pure Galle... ...und es war sozusagen chemisch toxisches ARDS, was sich daraus entwickelt hat,... ...dass ist nicht so dieser Klassiker wenn jetzt ein Kind ein bisschen wageninhaltreguliert.

01:15:46: Das sind schon unterschiedliche Qualitäten.

01:15:49: Also ich würde auch sagen, so antizipieren, ne?

01:15:51: Was kann passieren?

01:15:51: Dass das das eine, dann das nächste... ...die Hypoxie natürlich also wenn sich die Parameter verschlechtern.

01:15:58: wir müssen ja Zielparameter definieren, die wir anwenden.

01:16:00: Wenn wir z.B.

01:16:01: Heilflugtherapie machen, dann sagen wir, wir wollen mit der Sättigung über zweiundneinzig sein und mit dem Kapgas über siebzig oder so.

01:16:07: Und wenn das dann sukzessive in halbstunden Tag immer weniger wird sowohl die Sättigung... Genau!

01:16:12: Dann ist klar, dass funktioniert so nicht.

01:16:14: Da müssen wir es skalieren.

01:16:15: Das sind vielleicht Marker?

01:16:18: Ja.

01:16:20: Ist letztendlich nichts anderes als die klinische Beurteilung.

01:16:22: Wir haben Transkapnoten an den Kindern

01:16:25: d.h.,

01:16:25: also eine Percutane CO-Zweimessung kann man den Trend schön sehen und sehen, ob die High Flow Therapie effektiv ist.

01:16:32: Und man sieht vor allem aber dem Kind effektive Atemarbeit abnimmt.

01:16:36: Wenn man das eben nicht tut dann machen die Kinder das nicht lange.

01:16:39: Dann ist eigentlich schon relativ schnell klar dass jetzt die nächste Exkreditionsstufe erreicht ist... ... frühstmöglich entscheiden, um das Kind nicht irgendwie am langen Arm verhungern zu lassen.

01:16:53: Und je schlechter die Kinder in die Intubation gehen, desto mehr geht man hinterher.

01:16:58: Das hast du gerade wieder als Spannendes nebenbei gesagt, weil das gibt es bei Erwachsenen eben auch nicht... Die transkutale CO-Zeltigungsmessung?

01:17:05: Also heißt das so?

01:17:06: Zeltigumsmessingung?

01:17:07: CO²?

01:17:09: Kapnometrie, also CO²-Messung, ne?

01:17:12: Verkutarmen.

01:17:12: Der Mal aber,

01:17:13: ne?!

01:17:14: Der mal!

01:17:14: Genau.

01:17:15: Also standardmäßig wird das nicht angewendet.

01:17:16: bestimmt gibt's das Kliniken und irgendwelche von unseren.

01:17:19: Wir werden das bestimmt anwenden, auch bei Erwachsene.

01:17:23: Aber ich kenn's nicht!

01:17:24: Ja ist ein Add-on also... Ich muss sagen wir sehen es ja auch in den Reihen BGR'S.

01:17:30: Sehen wir denn den Trend ob das funktioniert oder nicht?

01:17:32: Wir nutzen das schon um so auf einen ersten Blick im Zimmer eine Idee zu haben wo wir stehen und wir müssen natürlich aber immer gucken ob das noch korreliert oder ob das auseinander geht.

01:17:41: Das ist schon sehr vielhare für dieses System muss ich sagen und ja, muss ständig irgendwie neu rekalibriert werden.

01:17:48: Also es ist kein geeignetes alleiniges Tool um das zu bestimmen.

01:17:51: man braucht schon die BGA so ein...

01:17:53: Und in der Summe aller Sachen?

01:17:56: Ja genau wie so oft aber gibt es zwischen Intubationen und Heiflußtherapie noch die NIFT Therapie für euch als Option?

01:18:02: Ja die gibt es schon, die gibt's schon.

01:18:05: also jetzt zum Beispiel gerade einen hohen Stellenwert wenn die Atemarbeit zu erschöpfen droht.

01:18:09: so bei Erwachsenen

01:18:11: Ja, genau.

01:18:11: Bei Erwachsenen kenne ich das auch.

01:18:13: aber Kinder sind natürlich was das angeht relativ inaturant.

01:18:16: eine reine Nasenmaske die von den Kindern am ehesten noch toleriert wird hat auch nicht so viel mehr Effekt als eine Heiflohtherapie.

01:18:23: Eine Mund-Nasenmasken wird von den Kindern nur unter tiefer Sedierung toleriert bei den meisten und Die ist dann so tief dass wir dann überhaupt gar nichts wissen wo wir stehen besonders was eben so den Atemwegschutz und sowas angeht.

01:18:38: Und wie lange willst du das machen?

01:18:39: Die Kinder müssen auch ernährt werden und so weiter, ne.

01:18:42: Haben eine Magensonde im Zweifel und dann ist die undicht weil die Maske da drauf sitzt.

01:18:47: Da muss ich sagen... Das ist etwas wo man dann eher sagen würde wir intubieren das Kind jetzt für vierundzwanzig, achtundvierzig Stunden und schaffen klare Verhältnisse lassen das Kind sich erholen als dass wir nach High Flow versagen uns mit NIF sozusagen den nächsten Baustelle aufmachen.

01:19:02: Ah, spannend!

01:19:03: Das ist, glaub ich schon ein bisschen anders vom Mindset her bei den Erwachsern.

01:19:05: Da versuchen wir immer die Intubation zu vermeiden ... wenn es irgendwie geht natürlich.

01:19:10: Wenn's nicht geht dann ... Geht's nicht gar keine Frage.

01:19:12: aber man hat ja eben noch mal diese ... Optionen eben, die nicht immer sich verbaten umzumachen.

01:19:17: Aber ich hab ja schon gesagt Oxygenierungstörung Heiflotherapie ... Dekarboxylierungsstörung NIV ... aber manchmal auch eben andersrum.

01:19:25: Aber das muss man beim jeweiligen individuellen Patienten gucken was dann hilft und ob es hilft.

01:19:30: ne?

01:19:30: Mich würde mir interessieren ... das andere Kliniken anders machen.

01:19:34: Also wir sind jetzt hier an dieser Stelle, rufen wir auf... meldet doch mal zurück ob ihr bei euch auf eurer Kinderintensivstation?

01:19:40: Wir werden ja auch von Pediatern und Pediatinnen gehört.

01:19:42: Ob ihr da regelhaft NIF einsetzt oder wie ihr sozusagen die Lücke zwischen Heifloh und Intubation schließt.

01:19:49: Das wäre doch mal sehr spannend zu erfahren.

01:19:51: Zu Intubations müssen wir glaube ich nicht viele sagen denn da hat sich auch nicht vieles geändert.

01:19:56: also es ist einfach... die Innovation des nicht nüchternenden Kindes.

01:19:59: Und mit all den Vorsichtsmaßnahmen, die man da braucht plus das Kinder hat noch keine absolut gar keine Reserven mehr weil der jetzt von einem schlechten Kind ausgeht.

01:20:09: Man

01:20:09: sollte immer voraussetzen oder unterstellen dass das Kind nicht nünternd ist.

01:20:13: und da gibt es eine Handlungsempfehlung zur Nichtnüchterneinleitung bei Kindern aus dem Wissenschaftlichen Arbeitskreis Kinder an.

01:20:18: Sie sieht im Wacker der DGRI das kann man sich ergoogeln Das ist ein älteres Schriftstück von zwei tausend sieben.

01:20:25: Aktuell befindet es sich in Überarbeitung und ich glaube, ihr könnt einfach diese wesentlichen Eckpunkte kurz einmal besprechen.

01:20:33: das gleiche was für alle Maßnahmen gilt ist alle Vorbereitung unter Zuhilfennahme von validierten Hilfsmitteln Und dass geplante Vorgehen im Team sprechen.

01:20:42: also plane dein Flug und fliege deinen Plan und lass das ganze team genau diesen plan kennen.

01:20:49: Wir brauchen deswegen eine intravenöse Einleitung, also auch ein peripheren WN-Katheter natürlich.

01:20:53: Wie sollten die Medikamente verwenden?

01:20:55: Die wir kennen und denen wir vertrauen, wo wir wissen so und so funktionieren sie... Es

01:20:59: gibt ein schönes Kochrezept aus der Politrommalleitlinie Intubation von Kindern.

01:21:05: und die haben empfohlen, dass man Kreislauf wenig Kreislauchwirksame Substanzen verwenden sollte.

01:21:12: Da haben Sie Ketamin zur Einleitung und Rucoronium empfohlend und haben gesagt einen Milligramm Prokühlung Körpergewicht Ketamin und ein Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht Rokoronium.

01:21:22: Perfekt!

01:21:22: Das gibt, dann hat man nach kurzer Zeit in tiefener Kose ein relaxiertes Kind nach neunzig Sekunden und kann das Kind intubieren.

01:21:28: Das habe ich auch schon paar mal so gemacht bei Erwachsenen.

01:21:29: was passiert dann?

01:21:31: Die Patienten werden Tachikart oder heißt es oh der Patient schläft nicht und kriegt nochmal hundert Milligrammen Propofol hinterher.

01:21:37: die Kolleginnen sind das manchmal nicht gewohnt, dass die Patienten und Weite Augen bekommen, Tachikaten werden.

01:21:42: Aber das ist halt dem Ketamin geschuldet und nicht an einer zu flachen Narkose.

01:21:45: Wenn man

01:21:46: es in der schnellen Sequenz gibt, dann kann's ja durchaus sein, dass das Ketamine noch nicht ausreichend energetisch wirkt und das Rokoronium, das verursacht schon einen starken Injektionsschmerz.

01:21:54: Es kann schon sein, auch der Injektionsschmerz.

01:21:56: dafür sollte sie Tachikat werden.

01:21:58: Möglicherweise auch das.

01:21:59: aber trotzdem muss man den Medikament vertrauen.

01:22:02: einfach wenn man hundert Milligramm Ketaminen gibt, das ist schon extrem viel Und das reicht auch für ein ... hundert Kilomenschen.

01:22:10: Bei Kindern kein Sogzinechulin, okay?

01:22:12: Ganz klar!

01:22:13: Kein Sogzinichulin.

01:22:14: Warum kein Sognichulin?

01:22:15: Wir haben schon tausendmal durchgeklaut.

01:22:19: Wie sagt man das dann schnell?

01:22:20: Naja, sagen wir mal so die ganzen Muskeloskeletaren, Erkrankungen, genetische Art manifestieren sich manchmal erst spät zum Beispiel mit dem sechsten, siebten, achten Lebensjahr und davor haben die Kinder eventuell schon... Man weiß es halt nicht aber sind halt nicht phänotypisch präsent.

01:22:37: Und deshalb riskiert man, in eine maligene Hypertermisituation oder einer maligend liegenden Hypothermie ähnlichen Situationen zu geraten.

01:22:46: Indem man eine Hyperkalidämie verursacht mit potenziellen gravierenden Folgen und deshalb wird man unbedingt succinilicholin vermeiden.

01:22:53: Wir können es auch vermeiden weil wir haben von succinillicholin keine Vorteile.

01:22:57: die Kinder haben eine geringere Hypoxietoleranz.

01:22:59: das heißt wir müssen zwischenbeatmen mit einer Maske und wir müssen warten bis die Medikamente ihre Anschlagszeit vollständig erreicht haben.

01:23:08: und dann nutzten es die kurze Anstattzeit vom Suksyncholine überhaupt gar nix.

01:23:14: Und diese Strategie, diese Backward-Strategie wir lassen das Kind wieder aufwachen wenn wir den Atemweg nicht geregelt kriegen.

01:23:19: Das funktioniert halt eben auch mit Suksynycholin bei Kindern nicht weil eben auch die anderen Medikamente eine viel langer Halbwertzeit haben und bis die Abung wieder einsetzt ist das Kind schon siebenmal gestorben.

01:23:28: Von daher bringt es jetzt nichts.

01:23:30: Es hat keine Vorteile, es hat nur Nachteile und in der Gesamtschau keine Indikation

01:23:36: Wenn man dann das Videolaringoskop zückt, denn ich finde man sollte zwingend ein Videolaryngoskop benutzen.

01:23:41: Dann kann man sich die Atemik einstellen bestenfalls mit abnöscher Oxygenierung.

01:23:47: Das muss man wiederum im Team ein bisschen üben und gut besprechen weil das ist friemelig wenn man es vorher nicht gemacht hat hier

01:23:53: ganz pragmatisch in der SKDE schon High Flow hat da würde ich das dran lassen wird Prozent einstellen.

01:23:57: Dann hast du sozusagen deinen High Flow über die Nasenbrille, dann skopierst Du und Du hast eine passive Oxygenisierung ohne dass das Kind seine Lungen ventiliert.

01:24:07: Damit gewinnst du enorm viel Zeit, falls der Atemweg mal ein bisschen schwieriger ist und er wird ja schwierig dadurch, dass wir es halt nie machen.

01:24:14: Richtig!

01:24:14: Die Oxygenierung ist stabiler und das First Pass-Successes höher weil man entspannter ist, weil es halt später in die Moltonen geht.

01:24:22: so die Erklärung.

01:24:24: Und damit ist der durchschnittig die Abende besser und euphorischer, weil man es geschafft hat erfolgreich Kinder zu intubieren.

01:24:33: Sehr schön Okay, also dann haben wir jetzt nochmal über die Intubation gesprochen.

01:24:38: Den ersten Block der drei, die noch rausstehen.

01:24:40: das nächste ist Sedierung.

01:24:42: Das passt ja jetzt sehr gut denn keine intubation ohne sedierung

01:24:47: Also Anagosidierung bei Kindern.

01:24:49: Grundsatz ist wer sollte Medikamente nehmen die man kennt Die sicher angewendet werden können?

01:24:53: und dass Ist auf der Kinder-Infektion mit Propofol so ein Problem.

01:24:58: das heißt wir brauchen da vielleicht noch ein paar andere Spieler die wir nutzen können.

01:25:01: Ich meine am Ende ist das Ampolarium auch nicht größer als auf der Erwachsenenintensivstation.

01:25:05: Wir haben S-Kitamin, wir haben Dexmedetomidin... ...wir haben Miederzolam und wir haben Clonidin.

01:25:10: Und vielleicht haben wir bei Kindern noch Chloralhydrat und vielleicht auch Lohazepaar.

01:25:14: So damit ist das im Prinzip schon abgefrüchtig.

01:25:18: Man muss sich überlegen mit oder ohne Tubustoleranz.

01:25:22: also wenn es einfach nur eine Highflow Toleranz ist dann das Kind ein bisschen ruhiger werden soll.

01:25:26: Entscheidend wir uns auch unser Station regelhaft erstmal für DexMedetomiden mono Vielleicht ein Opiat dazu, wenn es eine schmerzhafte Grunderkrankung dazu gibt.

01:25:35: Aber sonst ist das sozusagen die First-Line-Siedierungskombi?

01:25:40: Wie sieht's bei euch aus?

01:25:42: Heiflotherapie wird häufig ohne Medikamente gut toleriert.

01:25:45: Die Leute haben ja wirklich Lufthunger, die erwachsenen und die merken ja, dass es denen hilft oder die sagen es halt, wenn dem nicht hilft.

01:25:51: Also sie haben auch ein Verständnis dafür, dass jetzt mal durchs Tal der Tränen müssen.

01:25:55: Auch wenn man den vorher erklärt, dann ist die Bereitschaft, auch einen Liftmaskel zu tolerieren sehr hoch.

01:26:01: Und wenn das eben nicht geht, weil zum Beispiel schon ein Delia eingetreten ist oder die Patienten wirklich Angst haben muss man denen entsprechende Medikamente geben.

01:26:09: Also Dex-Militumidin vor allem bei Profil Delia.

01:26:12: Minazolam werde ich ganz vorsichtig mit zur Unterstützung von Atemunterstützungssystemen.

01:26:19: Ich würde es dir nicht ausschließen, dass ich das jetzt auch mal in eine sehr niedrige Indosierung geben würde.

01:26:22: Aber eigentlich ist er kontraindiziert zumindest bei diesen exerzivierten COPDs und das ist ja eine Erkrankung die ihr nicht kennt auf der Kindheit.

01:26:28: Richtig!

01:26:29: Ganz genau.

01:26:30: Und deshalb kann ich ja schon verstehen, dass ihr dann dazu greift eben auch mal im Lorazepam zu nehmen.

01:26:34: Das würden wir... also würde ich nichts zum Beispiel nicht machen?

01:26:37: Ja, das ist auch nicht der Standard, ne?

01:26:38: Das ist eines von den Pfeilen, die wir hier haben.

01:26:42: Ja okay.

01:26:43: Ja und wenn wir intubiert haben wäre unser Standard am Anfang, Sofenter Propofol aber auch nur so lange, bis der Patient stabilisiert ist und die Wirkung der Muskelrelaxanzien nachgelassen hat.

01:26:56: Und dann ist das Ziel eigentlich schnellstmöglich ein Rass von null bis maximal minus zwei zu erreichen.

01:27:01: Ja!

01:27:03: Wir machen das Medtexmeditumidin und Suffentanil primär auf unserer Station... ...und ja sind da doch sehr erfolgreich.

01:27:10: also das ist diese Dierung mit Tuos Toleranz und wenn das nicht reicht in der Eskalation würde ich als nächstes SK-Termin dazunehmen.

01:27:17: zum Beispiel Ja, und dann ist es halt eine individuelle Entscheidung.

01:27:23: Wenn das auch nicht reicht... ...und man sozusagen die Dosierung weiter hochgenommen hat,... ...dann kann man natürlich für Kinder, die etwas größer sind..., ...auch dass Isofluoran an der Kondensystem verwenden.

01:27:34: Das machen wir auch bei uns auf der Station.

01:27:37: Spricht auch nichts dagegen.

01:27:38: aber da muss man natürlich darauf achten,... ...das man mit den Todräumen und den Tilehabilumigerien

01:27:42: zurückkommt.

01:27:43: Oh ja!

01:27:43: Das besteht von einem Problem bei Kindern.

01:27:44: Kann ich dir sehr gut vorstellen?

01:27:45: Das heißt ne ganz große Klientel kommt gar nicht... ... in die Verlegenheit, weil sie einfach zu klein sind.

01:27:52: Und wir dann hundertprozentige Todraumvintillation hätten mit dem System und ... ... weiß ich gar nicht ausm Kopf wie hoch der ... ... Todraum ist.

01:28:00: das müsste ich selber noch mal nachschauen?

01:28:02: Das sind so Hundertzwanzig Milliliter glaube ich extrem viel.

01:28:05: also ich würde auch vom Bauchgefühl ja sagen so mindestens ... ... vierzig Kilo sollte das Kind haben.

01:28:10: Ja

01:28:11: aber das ist jetzt ohne nachgelesen zu haben.

01:28:13: Das ist jetzt spontan und ohne Vorbereitung!

01:28:16: Und auch die Hundertzwanzig Milliliter sind aus dem Bauch geschossen, aber das war wirklich nicht wenig.

01:28:20: Entsprechend muss man halt das Gut sich überlegen?

01:28:23: Propofol und Sofentas ist unsere erste Waffe für die ersten paar Stunden und wir gehen ja davon aus dass wir den Patienten wieder extubieren.

01:28:31: oder der Klassiker ist ja ... Wir übernehmen einen Patienten intubiert, sie geht beatmet aus dem OP dann haben die ja meistens noch Propofoli und Sofen da zu laufen und dann machen wir es heraus mit dem Ziel eben den Patienten wachzumachen um zu extubiren.

01:28:43: sollte sich aber andeuten dass der Patient länger Beatment sein muss aus verschiedenen Gründen.

01:28:47: Neurologischen Gründen, primonalen Gründen das sind ja die häufigsten Sachen Dann würden wir auch frühzeitig auf Dexmeditumidin und Sophenta umschwenken oder auf nur Sophentamono.

01:28:57: Eigentlich ist er das Ziel ein Ras von wie gesagt null zu haben.

01:29:01: Am Ende brauchen sie oft erstaunlich wenig Und wenn es halt doch einen mehr Bedarf gibt kann man das ja gegensteuern mit Dex-Meditumiden eben bei so einer längeren Anwendung.

01:29:09: Und übrigens da unterscheiden wir auch noch nach dem Alter.

01:29:12: also bei Unter sechzigjährigen würden wir Clonidine geben und bei übersechzig-jährigem Dexmeditoon Medin.

01:29:18: Das geht auf diesen rote Handbrief zurück, den es vor zwei bis drei Jahren gab.

01:29:23: Und das stand ja bei euch gar keine Rolle zu spielen anscheinend?

01:29:25: Nein, gar nicht!

01:29:26: Wir nutzen Clonideen im Sittierungsweening weil man das dann immer auch schon oralisieren kann und das funktioniert sehr gut.

01:29:34: aber darum geht's ja gerade hier nicht, weil wir wollen ja eigentlich nur die ersten vierundzwanzig maximal achtundvierzig Stunden besprechen und einen Sedierungsweening einprologiert, das sollte nicht in diesen Zeitraum fallen.

01:29:46: Noch mal ein Verständnis?

01:29:48: Ich habe doch mal nach der Literatur geschaut.

01:29:49: was wird denn so eigentlich empfohlen zum Thema Sedierung bei Kindern?

01:29:53: all care is braincare Das benannte Sachen wie Frühmobilisation Schlafhygiene Entwicklung eines Tag nachts Rhythmus des nächtliche Lichtproduktionen Nicht-pharmakologische Intervention durch so Playartist würde es ja in England heißen aktive Einbindung der Eltern Und das war alles, dass die Lier reduzieren und den Komfort eben der Kinder erhöhen.

01:30:14: Dann hab ich mir gedacht, ey, das ist ja eigentlich wie bei Erwachsenen, wie's in der Dasleitlinie steht ... In der Delir Analgesi- und Sedierungsleit Linie.

01:30:24: Da hast du es wiederum wieder was sehr ähnliches.

01:30:27: Vielleicht können wir erwachsenen Intensivmediziner, was von euch lernen?

01:30:30: Bei euch geht das ja mühelos, Eltern einzubeziehen.

01:30:33: Und bei uns geht das nicht, Angehörige einzubinden.

01:30:35: Strukturen sind

01:30:36: natürlich darauf ausgerichtet, Eltern mit an Bord zu haben, ne?

01:30:40: Man darf jetzt nicht den die Behandlungsverantwortung übergeben und sagen da sind die Eltern dabei, das heißt wir können sozusagen da eine Pflegekraft abziehen.

01:30:47: Das darf man nicht!

01:30:47: Die Eltern sind ein nettes Add-on dass dem Kind sehr gut tut.

01:30:52: Du hast Propofol schon eins oder zwei mal erwähnt.

01:30:53: bei uns also da sagen wir ganz klar nein ab sechzehn Jahren ist es erst zugelassen und da gibt es weil wir andere gute Medikamente haben kein Grund für uns dieses Propofolen davor auf Label einzusetzen.

01:31:07: Sorge ist oder Sorge haben wir vor dem Propofolinfosunzytrom.

01:31:11: Und zugelassen ist es zur Sedierung über achtundvierzig Stunden ab dem sechzehnten Lebenslern auch nur bis zu vier Milligramm per Kilogramm Körpergewicht pro Stunde.

01:31:20: Darunter ist es natürlich für Kurzzeit-Sedierung zugelassene und auch wir würden, wenn ein Kind aus dem OP kommt und am nächsten Morgen extubiert werden soll wahrscheinlich diese Propofolsidierung oder Propfolenarkose fortführen bis zum nächsten Morgen.

01:31:34: aber das ist eben kein Medikament in der First Line, wenn wir eine Sedierung starten auf einer Kinderintelsistation.

01:31:40: Ja, finde ich gut!

01:31:42: Kann ich da absolut nachvollziehen?

01:31:43: Wenn der Teil zusammengefasst werden müsste würde ich persönlich folgende Dinge nennen die wir hier rausgearbeitet haben dass die nasale oder rechthaler Medikamentengabe bei Kindern gut geeignet ist um diese für eine IV Zugangsanlage abzuschirm und anzucidieren.

01:32:01: das ist sehr elegant.

01:32:03: Wir haben über Dexmeditum mit Ihnen lang und breit gesprochen.

01:32:05: Zur Langzeitanlage sehen wir die gleichen Medikamente in der Firstline wie auch bei Erwachsenen, z.B.

01:32:11: Suventanil oder Remifantanil kann man auch verwenden.

01:32:15: Es ist besser steuerbar!

01:32:16: Wir setzen gerne SK-Termin noch zusätzlich ein wenn diese Dierungstiefe nicht reicht.

01:32:23: Propofol eher nicht weil wir bei einer längerfristigen Propofolsiedierung über forty Stunden erst eine Zulassung ab dem sechzehnten Lebensjahr haben.

01:32:32: ... bis auch zu einer ... ... maximal vier Milligramm Prognomen Körpergewicht pro Stunde.

01:32:37: Und ja, das ist einfach nicht praktikabel... ... auf einer Kinderendenssituation!

01:32:42: Ich finde es spannend, dass du diese Zulassung bei Propofola Vens und bei allen anderen Medikamenten nicht.

01:32:49: Aber die Message ist klar, warum wir Propofol nicht geben wollen und weil All Care ist Brain Care.

01:32:56: Wir wollen ein waches kooperatives Kind haben.

01:32:59: Das lässt sich mit den anderen Medikanern genauso gut erreichen ohne eben diese Problematik mit der Zulassung zu haben.

01:33:06: Ich halte so auf die Zulassung rum, weil wir ja schon ... Mit dem Priss und den Propofolten für Sonstyndromen, Störung oder Atemkette ist schon ein relativ ernsthaftes Krankheitsbild im Blick haben müssen.

01:33:16: Und das sehe ich bei diesen anderen Medikamenten, die wir genannt haben nicht so in dem Maße.

01:33:20: Deshalb bin ich hier eine kleine Prinzessin.

01:33:23: Okay!

01:33:24: Dann haben wir unseren letzten Themenkomplex über die wir sprechen wollten.

01:33:27: Wir haben die beiden letzten ein bisschen vertauscht Und das ist die Trombosepuffelachse bei Kindern.

01:33:33: Was ist denn dein erster Reflex, wenn dich jemand fragt braucht das Kind eigentlich eine Tromboseprofilachse?

01:33:39: Ja mein erster reflexes ist... wie viel gebe ich eigentlich?

01:33:43: Gebe ich überhaupt was und wie mache ich das?

01:33:45: Das ist ja ein Pizza den ich dem Kind verabreichen muss und wenn es intubiert wäre sediert wie wir es gerade gesagt haben und gut abgeschirmt dann würde ich es subgut an geben.

01:33:55: aber wenn's das nicht ist und ich mit dem kind verhandeln muss ... dann muss ich mir überlegen, wie's mache.

01:33:59: Aber... Ich glaube, ich würde es einfach nicht machen!

01:34:02: Ich würd so begründen und das ist jetzt ohne dass ich mich damit beschäftigt habe,... ... du kannst mich gleich korrigieren.

01:34:08: Also warum gehen wir es bei Erwachsenen überhaupt?

01:34:09: Wir geben das ja weil das Trombose-Risiko allein zu liegen auf dem Bett,... ... Intensivbett oder auch ein Krankenhausbett einfach deutlich erhöht ist.

01:34:15: Und die Nutzung Risiko liegt auf der Seite des... Der Gabe von zum Beispiel niedermolekularen Hyparinien,... ... um einen Thrombose zu vermeiden, die dann eine L.A.E.. vermeiden könnte.

01:34:29: Und es gibt Risikofaktoren für Thrombose-Bildung, zum Beispiel nach dem Chats VASC SCORE und das sind ja so.

01:34:38: Erkrankungen wie Herzerkrankungen, Bluthochdruck, hohes Alter usw.

01:34:42: Was kollegere Vorankrankungen?

01:34:44: Das alles entfällt bei Kindern haben wir vorhin schon festgestellt.

01:34:47: Darum würde ich jetzt auch mal eher postulieren dass das Thrombosirisiko bei Kindern extrem gering ist.

01:34:52: Das Blutungsrisiko muss man entgegenhalten.

01:34:55: immer und das wird ja bei den Erwachsern mit dem Hasblatt-Score berechnet.

01:34:57: Der enthält ja ähnliche Antitheten wie der Chars Vascore,

01:35:01: d.h.,

01:35:01: das Blutung risiko ist höher wenn das Thrombose-Risiko höher ist.

01:35:05: Und auch hier würde ich sagen, bei den Kindern habe ich wenig Thrombosirisiko aber möglicherweise ein höhtes Blutingsrisiko durch das Verdünnen des Blutes.

01:35:14: also unterm Strich würde ich auf eine Thrombosi-Profilaxe verzichten wenn kein Risikofaktor bestehen.

01:35:20: Jetzt muss man sich fragen, wann hat denn ein Kind überhaupt Risikofaktoren?

01:35:24: Und aus dem Bauch geschossen würde ich sagen schwer krankes Kind.

01:35:28: Schwer sceptisches kritisch kranker Kind und wahrscheinlich auch mit Beatmung weil es dann eben wirklich dann immobil ist.

01:35:35: das wären so meine drei Entitäten bei denen auf jeden Fall eine Thrombose Profilachse machen würde bei Kindern.

01:35:41: aber jetzt kannst du gerne nicht korrigieren oder verbessern ergänzen.

01:35:46: Ich bin gespannt was du sagst.

01:35:48: Ja, ich bin total begeistert.

01:35:49: Ich habe demnächst hinzuzufügen, Armin!

01:35:51: Also fantastisch ist es exakt genau so wie du es gerade hergeleitet hast beschrieben hast.

01:35:58: Es ist so dass Kinder tatsächlich ein viel geringeres Trompose Risiko haben und das Spannende scheint eben nicht nur aufgrund von irgendwelchen Noxen die im Laufe des Lebens auf die Menschen eingewirkt haben zu liegen sondern Wir kennen ja das Krankheitsbild der herediteren Thrombophilie und auch diese Kinder mit einer solchen Erkrankung haben bis zum Erreichen der Bobertät kein signifikant erhöhtes Thrombose-Risiko.

01:36:25: Das heißt, die Kinder haben tatsächlich da eine andere Gerinnungsphysiologie Und die Risikofaktoren sind ganz so wie du es gesagt hast.

01:36:34: ich würde noch ein paar ergänzen.

01:36:35: Die Aldodescence ist eins also in dem Moment Scharmbaharrung einsetzt, Mähnarche.

01:36:43: Das ist so diese kritische Grenze wo man sagen würde das ist Stadium II der Pubertät nach Tanner ab da sollte man Trombosepaphylaxen in Erwägung ziehen zentral für eine Sekretäte.

01:36:56: schwer krank ist klar.

01:36:57: ne also sceptische Kinder hast du genannt.

01:36:59: genauso adipositas ist noch ein Risikofaktor.

01:37:04: ich würde jetzt allen Kindern jenseits der pubertät würde ich das diskutieren und wenn dann ein weiterer Risikofaktor dazukommt, wie jetzt Schwerkrank, Beatmung, ZVK oder onkologische Erkrankungen.

01:37:17: Die sind ja auch sehr gut dafür sozusagen tumour-assoziierte Koalipatien ins Spiel zu bringen.

01:37:25: Die würden von mir auf jeden Fall eine Tromboseprophylaxe erhalten.

01:37:31: Gibt es da so einen Score?

01:37:32: Oder macht man das genauso nach individuellem Ermessen?

01:37:36: Ja, wir machen das so.

01:37:37: Also wir haben die Risikofaktoren und wir geben sozusagen bei Erreichen von zwar oder mehr Risikophaktoren geben wir auf jeden Fall eine.

01:37:44: Und wenn nur ein Risikopfaktor besteht dann diskutieren wird es mit auch den entsprechenden Fachabteilungen Die das Kind sozusagen zu uns auf die Stationen legen.

01:37:51: Okay also diese Risikovaktoren habt ihr euch ja nicht ausgedacht sondern die sind ja irgendwo beschrieben in der Literatur.

01:37:56: Es ist ein bisschen intuitiv

01:37:58: Es ist individuell, es ist individueller als bei Erwachsenen auf jeden Fall.

01:38:02: Aber primär kann man sagen macht mal nix falsch wenn man... ...bei Kindern die eben keinen Risikofaktor haben und das sind ja das Groh der Kinder so wirklich Immobilität, vierundzwanzig Stunden Bettlegigkeit nach einer OP ist halt einfach kein Grund ne?

01:38:16: So dass man das in den meisten Fällen eben nicht tun muss.

01:38:20: Ich würde das vielleicht sozusagen fassen ein Kind dem ich mich ohne Probleme nähern kann um eine Thrombose Spritze zu geben dem sollte ich eine geben Und da wo es nicht geht, das sollte jetzt sein lassen.

01:38:29: Ja

01:38:29: und es ist auch tatsächlich die Trombose-Spritze.

01:38:32: also wir haben unfraktioniertes Heparin, das können wir als Dauerinfusion geben wenn ja dass irgendwie in dem Setting als praktikabel erscheint.

01:38:44: Ansonsten haben wir Inox-Heparien als niedermodikulare Heparin.

01:38:49: Da möchte ich es bewusst keine Dosierung nennen, die muss man individuell nochmal nachlesen unter anderem auch gerne im Kinderformularium um eben für diese Indikation und das Körpergewicht die richtige Dosierung sich noch mal direkt zu erarbeiten und zu errechnen mit einem Tatlöchner idealer Weise.

01:39:08: Und kontrollieren kann man das natürlich mit einem AT-CNA-Spiel, genauso wie bei Erwachsenen nach vier Stunden.

01:39:16: Der sollte dann zwischen zero Komma zwei und null Komma vier internationale Einheiten pro Milliliter liegen.

01:39:20: Dann sind wir da im guten therapeutischen Bereich.

01:39:22: Aber eigentlich muss man das nicht tun.

01:39:23: Eigentlich darf man darauf vertrauen dass es funktioniert.

01:39:26: Herr Vorangt Gordon dürfte ich zusammenfassen was wir heute besprochen haben?

01:39:30: Zumindest versuchen!

01:39:32: Schieß los!

01:39:33: Erstens Kinder sind keine kleinen Erwachsene

01:39:37: Bis auf weniger Ausnahmen.

01:39:38: Es gibt Schnittmengen zwischen der intensivmedizinischen Versorgung von Erwachsenen und Kindern, aber es gibt noch Unterschiede.

01:39:45: Die haben wir auch ausgearbeitet.

01:39:47: Aber das was man bei Erwachsenden gelernt hat um was man kann darf man auch in Erwägung ziehen bei Kindern zu machen und es kann nicht ganz falsch sein.

01:39:54: Zweitens Vorbereitung ist der wichtigste Schritt Antizipieren von Problemen von Materialien alles das ist wichtig.

01:40:01: besser vorbereitet sein als dem problem hinterherzulaufen.

01:40:06: Drittens, das kritische krank Kind frühzeitig erkennen und benennen und evaluieren.

01:40:12: Viertens, wenn wir dann die ersten dreißig Minuten haben machen wir eine ABC-Stabilisierung bevor wir, wenn überhaupt notwendig mit Silierung und Narkose anfangen.

01:40:22: Fünftens, respiratorische Situationen können schnell eskalieren.

01:40:26: Das ist eine der häufigsten Ursachen worum Kinder aufgenommen werden auf die Intensivstation.

01:40:30: da muss man wachsam sein.

01:40:32: Die Heiflohtherapie Unterstützung, um Hypoxien zu vermeiden und das Kind primär zu stabilisieren oder eben auch endgültig zu therapieren.

01:40:44: Zur Sedierung benutzen wir Ungernpropofol, Ehrenausnahmefällen, ein Upiat- und ein Alpha II-Agonist wären Mittel der Wahl.

01:40:53: Trombose, Profilaxe nicht automatisch sondern individuell gegeben an den Risikofaktoren.

01:41:01: und ansonsten Armin und Gordon fragen!

01:41:04: Ja oder andere evaluierte Hilfsmittel?

01:41:07: Es hat sich ja schon in den ganzen Themen, die wir besprochen haben immer wieder gezeigt dass es extrem wichtig und wertvoll ist, sich Hilfe zu holen.

01:41:14: Sei es auf einen Intensivstationen liepidiatrisch geführt ist oder das wir uns Hilfen holen wie zum Beispiel Kinderformularium.de oder die DV Notfallkarte.

01:41:31: So Gordon jetzt hast du ein Mystery-Beretz gestellt vor dem Hauptteil.

01:41:36: aber wenn ich ehrlich bin... Ich weiß nicht was du vergessen hast.

01:41:39: Ja was ganz Wichtiges.

01:41:41: Und zwar gilt ein Kind erst dann vollständig auf die Intensivstation aufgenommen, wenn es eine Notfallkarte am Bett hat.

01:41:47: Wir haben gar nicht über notfallkarten gesprochen.

01:41:49: Also damit meine ich du hast dieses Kind da steht der Name drauf ist irgendwie siebzehn Kilo und dann steht dafür dieses Kind.

01:41:56: Welchen Spatel hast Du benutzt bei der Intubation?

01:41:59: oder welcher spartel ist für dieses Kind vorgesehen?

01:42:01: Welche Tubusgröße welche Einführtiefe welche Medikamente die klassischen Renimationsmedikamente in den richtigen Dosierungen dahinter ne Allergien, irgendwelche Kavis die bedacht werden müssen bei dem Kind.

01:42:16: Das gehört auf den Notfallkarte, die gehört ans Bett bevor dieses Kind als vollständig aufgenommen gilt.

01:42:23: Ja verrückt!

01:42:24: Wir machten das bei euch.

01:42:25: Habt ihr da so ein Programm und dann gibt dir den Namen ein alter Gewicht?

01:42:27: Und dann wird das ausgedruckt oder... Tatsächlich

01:42:29: ist es genau so.

01:42:31: Excel basiert natürlich.

01:42:32: Das hat man dann selber programmiert mit irgendwelchen Makros.

01:42:35: Die Dinger heißen glaube ich Makros, jedenfalls habe ich das so aufgeschnappt.

01:42:38: Keine Ahnung davon

01:42:39: Oder nie groß?

01:42:40: Da sind dann Formel hinterlegt natürlich.

01:42:42: Und genau, da wird in der Name übernommen von dem Verordnungsbogen das Gewicht und dann wird das alles so direkt ausgefüllt muss noch auf Drucken drücken und dann ans Bett kleben und für alles ist gut.

01:42:54: Ja super!

01:42:54: Das klingt sehr schlau.

01:42:56: Übrigens wurden ja schon ein paar mal gefragt ob wir nicht solche Tabellen veröffentlichen können oder genau was du gerade beschrieben hast und auch Kollegen haben sowas vielleicht selber gemacht.

01:43:06: Da ist aber das Problem, das haben wir glaube ich in der Folge mit Jules Kaufmann auch erwähnt.

01:43:11: Dass es dann ein Medizinprodukt ist und dass macht die Sache sehr schwierig so was zu veröffentlichen.

01:43:16: Ja, das muss sie dann zertifizieren und unbezahlbar.

01:43:20: Für

01:43:20: den Eingebrauch ist das völlig in Ordnung, aber das ist das Problem warum wir sowas zum Beispiel du nicht nie rausgeben würden.

01:43:27: Aber andere sind auf anderem Gebiet Fiffig und machen tolle Sachen.

01:43:33: Und sind da sehr aktiv, und hauen jede Menge Content raus unter anderem unser lieber Freund und Kollege Kai Hänsel.

01:43:40: Hast du das mal verfolgt in letzter Zeit?

01:43:42: Der geht da gerade richtig steil!

01:43:44: Ja ich habe gesehen dass der ein eigenes Corporate Identity entworfen hat.

01:43:50: Das macht auch glaube ich alle selber.

01:43:52: Dieses schwarz magenta.

01:43:54: wahrscheinlich hat er sich die Magentafarbe von uns abgeschaut.

01:43:58: Ja, genau.

01:44:00: Wir waren vor ihm da mit den Farben.

01:44:02: Aber leider nicht für dem Inhalt.

01:44:04: Kai ist da wirklich ... Der war immer schon sehr positiv blickend auf das was seinen Arbeitsalltag betrifft und er war auch mal sehr geknickt ob der schwierige Arbeitsbedingungen in denen wir uns befinden.

01:44:19: also wir haben wir sehen einen Kostendruck, wir sehen Personalmangel, wir sind Arbeits- Verdichtung, Dokumentationswahn.

01:44:24: Alles das greift er auf und möchte einfach ein bisschen mehr Year in der Medizin veranstalten und somit ist sein neues Label YearMedics.

01:44:33: Und er sagt selbst Sein Rezept ist Inspiration, Leichtigkeit, Empowerment und er möchte quasi neue Perspektiven bieten vielleicht den einen oder anderen alltagstauglichen Lifehack.

01:44:44: und er sagt auch zwischendurch eine Portion Gänsehaut Mut und Motivation also verspricht sehr viel.

01:44:49: ob was halten kann wir werden sehen.

01:44:51: ... ist auch ein neuer Podcast an den Start gegangen, wo er mit Menschen spricht... ... die mit ihren Geschichten und ihren Gedanken diesen Spirit in die Welt tragen sollen.

01:45:03: Die erste Folge ist gerade herausgekommen,... ... ich muss sie mir noch anhören, ich hab's ja noch nicht gehört,... ... das werde ich tun und dann können wir beim nächsten Mal drüber sprechen.

01:45:10: oder ihr macht es einfach selbst und hört es euch selbst an?

01:45:13: Ja cooler Podcast-Tipp und ich finde erst so einen Licht am Ende des Tunnels oder... Genau den Hoffnungsschirma, die wir gerade alle brauchen.

01:45:21: irgendwie vielleicht finde ich gut.

01:45:23: Ja und ein kleines Wunderkind was der anpackt ist gelingt ihm das wirklich?

01:45:28: macht Freude ihm dabei zuzusehen.

01:45:32: Und wo wir schon über Perspektivenwechsel oder neue Perspektive sprechen da gibt es jetzt eine Meldung auch aus der Kinder Anästhesie die du uns vorbereitet hast?

01:45:40: Ja je natürlich noch an unsere Folge mit Britta von Ungern-Stermberg, da haben wir über Forschung in der Kinderanzisie gesprochen und da hat sie nach einer Stelle etwas ganz Schlaues gesagt.

01:45:50: Wir sollten die Forschung nicht machen wie sie uns interessiert sondern wie sie den Konsumern also den Endverbrauchern oder den Kindern interessiert.

01:46:00: Das heißt wir sollten unsere Forschung ausrichten an den Fragen, die die Leute interessieren Und wir haben ja auch diese eine Studie auf dem Arbeitskreis Britta auch schon mal vorgestellt, das war die Summerfield-Studie.

01:46:14: Die Forschungsprioriteten in der Kinderanästhesiologie wurden eben erhoben in Australien und diese Forschungsfragen werden jetzt weltweit erhoben unter anderem eben auch in Deutschland und das Projekt möchten wir sehr gerne unterstützen.

01:46:30: Das ist noch gerade ein bisschen in der Ausarbeitung, aber ihr werdet in Zukunft auf unserer Homepage www.kinderanistisi-talk.de Materialien dazu finden und wir werden auch sicherlich zeitnah einen Post dazu auf Instagram und Blue Sky raushauen.

01:46:45: also bleibt auf unsere Homepage und fragt uns auch gerne sonst nach wie es um diese Umfrage steht und wie ihr damit machen könnt wenn ihr Interesse habt!

01:46:52: Wir leiten euch dann den entsprechenden Kontakt weiter.

01:46:56: Ja so eine Homepage ist schon wirklich toll, schöner Dreh-und Angelpunkt Auch für andere Projekte wie zum Beispiel und jetzt spannen wir den Bogen zum Intro, als wir über den Kompetenzerwerb in der Kinderanistisie gesprochen haben.

01:47:08: Und da habe ich ja das Wort Fellowship in den Raum geworfen.

01:47:11: Ja, das Fellowship ist ein Format aus einer Initiative von Kinder-Anstasisten in Deutschland erhoben worden.

01:47:18: aber was war das Ziel Gordon?

01:47:20: Das Ziel dieser Initiative war die Ausbildung in der Kindereinistisies zu professionellisieren von den fallbasierten Ausbildungszielen zu den sogenannten EPAs, also intraspel professional activities hinkommen.

01:47:39: Das heißt also eine kompetenz-basierte Ausbildung und unter diesem Gedanken ist ein Curriculum entstanden von jetzt ich glaube siebenundzwanzig Zentren in Deutschland die das gemeinsame Curriculum teilen.

01:47:53: Das dafür sorgt es nach einer gewissen Zeit ein definiertes Kompetenzlevel einheitlich erreicht wird von eben den Absolventen, also den Fellows.

01:48:03: Der Koordinator der AG Fellowship Kinderanästhesie ist Dr.

01:48:06: Jens Kröscher aus der Klinik für Anästhisilologie und Schmerztherapie Klinikum Bremen-Mitte.

01:48:12: Yay!

01:48:13: Meine Alba Marta.

01:48:14: Da habe ich auch Kinder.

01:48:16: an das Sie angefangen, habe ich glaube ich in dieser Stelle schon mehrfach erwähnt?

01:48:19: Ja.

01:48:20: Und deine rumänische Oberjahrzehnen...

01:48:24: Richtig.

01:48:25: Das

01:48:25: hat sie nochmal mal gesagt, darf nicht... Wie war das noch mal?

01:48:28: Irgendwas hat sie doch immer gesagt, Kinder...

01:48:31: Kinder an der Stesse ist nicht auszurechnen wie viel Propofol führer acht Kilo Kind.

01:48:35: Kinder an die Stesse isst Nicht nüchtern des kind mit lebem Platzwunde zu behandeln im Dienst ohne dass es landet auf intensivster Sonnen.

01:48:44: Sehr schön!

01:48:45: So was prägt auch eine Mann.

01:48:47: Naja jedenfalls dieser Jens Ich hoffe er hat diese Kollegin auch kennengelernt Koordiniert das und ihr könnt euch wenden, wenn Ihr Euch als Zentrum anmelden wollt oder wenn Ihr auch weitere Fragen zu diesem Fellowship habt.

01:49:00: Das Fellowship ist kein offizielles Format der DIGA-I zum Beispiel aber in der Community Anerkant.

01:49:06: Wenn Ihr so ein Fellowship absolviert habt dann habt ihr einen Kompetenznachweis Und es hat einen anerkennten Stellenwert in den Fachkreisen.

01:49:14: Das kann ich nur bestätigen.

01:49:15: Kollegen, die das bei uns gemacht haben und dann in ihre alten Kliniken gehen sind nicht selten dann in dem Bereich Oberärzte geworden beispielsweise, also dass es wirklich...

01:49:23: Und ihr seid ja auch ein Fellowship-Zentrum?

01:49:26: Ja tatsächlich!

01:49:27: Und das ist schön, dass du mir dieses Mal zuspielt sind.

01:49:29: Auch wir haben tatsächlich gerade Fellowshipstellen zu besetzen.

01:49:32: Also jemand der bei uns in der Klinik in Hannover im Kinderkrankhaus auf der Bult einen Fellowship für Kinder an sich absolvieren möchte.

01:49:39: Der hat herzlich eingeladen seine oder ihre Bewerbung bei uns im Bewerberportal in den Briefschlitz zu werfen, in den elektronischen.

01:49:48: Mehr Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage unter dem Reiter Fellowship.

01:49:52: Dort steht hier eine Karte mit den aktuellen Fellowship-Zentren.

01:49:57: Wunderbar!

01:49:58: Dann können wir jetzt nochmal auf Veranstaltungen hinweisen.

01:50:01: Was ist die nächste Veranstaltung bei der es um Kinder an des physiologische Themen geht Gordon?

01:50:07: Unsere Lieblingsfortbildungsreihe AINS to go, das Facharzt Repetitorium was quasi im jeden dritten Montag im Monat drei Stunden kostenlose Facharzte Weiterbildung bietet.

01:50:20: Da haben wir jetzt am neunzehnten Zehnten die nächste Session, siebzehn und fünfzehn geht es los Und es sind wieder mal drei Themen.

01:50:28: Das eine Thema ist regional anstieg bei Kindern Das zweite Thema Palliativmedizin auf der Intensivstation und das dritte Qualitätsindikatoren in der Intensivmedizin.

01:50:41: Mega zehn!

01:50:41: Das Ganze

01:50:41: ist kostenfrei, es gibt CME-Punkte, man muss sich nur auf der ANS to Go Seite registrieren... ...und dann kann man an einem Livestream daran teilnehmen.

01:50:51: Und Doktor Gordon Fing wird natürlich den Regionale Anselsi Part bei Kindern übernehmen?

01:50:55: Du bist so bescheiden, aber natürlich wissen wir, dass du das machen wirst und wir freuen uns alle sehr darauf.

01:50:59: Ich freue mich drauf weil... Das ist auch eines meiner Lieblingsthemen.

01:51:03: Natürlich ist es nicht!

01:51:04: Es gibt mir ganz viele andere Menschen in Deutschland die das könnten unter allem und auch du Armin.

01:51:09: Aber ich bin gefragt worden und ich habe ja gesagt und deshalb bin ich jetzt dabei.

01:51:14: Man muss halt die Leute kennen, ne?

01:51:15: Ja

01:51:16: man muss auch ja sagen wenn mal gefragt wird vor allen Dingen.

01:51:25: Ich wiederhole vier, acht, acht sieben.

01:51:28: Die nächste große Veranstaltung zum Thema Kinderanste-Sie ist Kitz Stuttgart.

01:51:35: Kitz-Stuttgart findet statt vom elften bis zum vierzehnten November in der Schwabenlandhalle Inferlbach bei Stuttgard und das ist das erste Mal dass diese Veranstaltung unter dem Namen Kitzstuttgart stattfindet.

01:51:48: Vorher hieß es nämlich wie Gordon...

01:51:51: Wie vorhin hieß Stuttgard?

01:51:54: Weißt du auch nicht.

01:51:55: Sehst du, dein Alten Name schon Schall und Rauch?

01:51:58: Und wir reden es alle noch von Kitz-Zelle, Kitz Stuttgart und Kitz Köln... Wie

01:52:02: hieß das denn vorher?

01:52:03: Tja, siehst du?

01:52:05: Weiß keiner mehr!

01:52:07: Wir wissen's nicht.

01:52:09: Das will ich gleich googeln.

01:52:10: Ich mach mich gerade fuchsig.

01:52:11: Na gut okay also stuttgart genau ist eine schöne Veranstaltung.

01:52:14: Wir werden nicht dabei sein weil nämlich eine Woche später gibt es im Kongresszentrum Villach eine Veranstaltung nämlich ... die AIC-Zweitausendsechstenzwanzig-Jahrestaurung der Ögarie.

01:52:27: Was ist denn das jetzt bitte schon wieder?

01:52:30: Also, wir dröseln das von hinten auf... ...Ögarie, dass es die österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin, also die DGRI in Österreich,... ...und der AIC ist sozusagen der Jahreskongress der Ögari.

01:52:46: Also, was jetzt ein Kassel war, ist dort in Villach.

01:52:50: Ja!

01:52:51: Ja.

01:52:52: Und ich habe gesucht, wofür AIC steht und ich hab's nicht rausgefunden!

01:52:57: Ich hab wirklich nochmal gegoogelt weil ich das sagen wollte hey der AIC also der irgendwas aber ich weiß jetzt nicht was es bedeutet.

01:53:04: Wahrscheinlich ist das ultra etabliert

01:53:06: Anästhesie- und Intäsivmedizinkongress vielleicht?

01:53:08: Ja wahrscheinlich ist es das na?

01:53:10: Das ist sehr naheliegend auf jeden Fall.

01:53:13: Anyway wir sind jedenfalls dort eingeladen worden und wir haben uns selber die Einladung gefreut.

01:53:18: dass Motto dieses Kongresses ist dieses Jahr Effizienz trifft Exzellenz der Mensch im Mittelpunkt.

01:53:25: Und wir haben eine kinderansthesiologische Session dazu, die wir dort präsentieren werden mit einem grandiosen Titel den du – ich weiß gar nicht wie du auf den gekommen bist aber der war genial!

01:53:36: Es schmeiste mir total dass du den so genial fühlst.

01:53:38: Ich fand ihn jetzt nicht so herausstechend

01:53:41: Doch der war super.

01:53:42: unser

01:53:42: thema ist kinder an des zist.

01:53:43: innen sind auch nur menschen und wenn es um effizienz geht ist es nur naheliegend dass wir auch über fehler und fehlerkultur sprechen denn je weniger fehler passieren desto effizienter ist die behandlung.

01:53:54: Deshalb widmen wir uns dem faktor mensch in hochrisiko bereichen.

01:53:58: ja

01:53:59: genau aber das doch so subtil untergebracht in diesem titel weil auf der einen seite zeigt es, dass Kinderanzissten vielleicht schon doch in Anführungsstrichen besondere Kinderanziesten sind.

01:54:09: Also zumindest eine sehr hohe Verantwortung kamen wie alle Anzisisten natürlich aber mit der Besonderheit das eben Kinder sind.

01:54:15: Das ist emotional immer noch ein bisschen mehr und sie sind dem auch nur Menschen und machen eben Fehler und dürfen auch Fehler machen.

01:54:25: die Frage ist nur, wie gehen wir damit um?

01:54:28: Ja, die werden wir beantworten und möglicherweise werden wir auch diese Session aufarbeiten einen kleinen Rückblick Podcast daraus machen, so wie ihr das uns beispielsweise auch aus Zürich von uns gesehen habt.

01:54:43: Hervorragend!

01:54:44: Ich glaube Gordon damit ist alles gesagt an dieser Stelle.

01:54:48: Damit lassen wir euch jetzt mit rauchenden Kopfchen wahrscheinlich und ihr dürft gerne nochmal ein bisschen über die Aufnahme von Kindern auf erwachsene Intensivstationen nachdenken.

01:54:57: Ihr dürft davon träumen die wir noch in diesem Jahr veröffentlichen

01:55:06: werden.

01:55:08: Deshalb bleibt uns an dieser Stelle nichts anderes mehr übrig, als euch zu sagen...